Der Hessentag in Korbach hilft die Feuerwehren schneller auszurüsten

Den bevorstehenden Hessentag bezeichnet der Bürgermeister als Beschleuniger: So seien Fahrzeuge bereits beschafft worden, die unter normalen Umständen erst in einigen Jahren gekauft worden wären.

Korbach - Bei aller Einsatzbereitschaft dürfe es aber nicht Aufgabe der Wehrführer oder ihrer Stellvertreter sein, sich um persönliche Ausrüstung, Fahrzeuge und Geräte für die eigene Wehr zu kümmern, verdeutlicht Bürgermeister Klaus Fiederich am Rande der aktuellen Wehrführervereidigung. „Sie sind zwar die Fachleute, aber wir müssen dafür Sorge tragen, dass die Rahmenbedingungen stimmen.“

Daher sei es die richtige Entscheidung gewesen, einen Eigenbetrieb zu gründen mit Stadtbrandinspektor Friedhelm Schmidt an der Spitze. „Da arbeiten Fachleute auf Augenhöhe zusammen mit hoher Eigenverantwortung und Verantwortung“, erklärt Friedrich und versichert, die Wehrführer könnten sich mit allen Belangen stets an den Eigenbetrieb wenden.

Den bevorstehenden Hessentag bezeichnet der Chef der Stadtverwaltung als Beschleuniger: So seien Fahrzeuge bereits beschafft worden, die unter normalen Umständen erst in einigen Jahren gekauft worden wären. Ähnlich verhalte es sich mit den Bauarbeiten an den Feuerwehrhäusern in Lelbach und Goldhausen.

Der Hessentag bedeute aber für die Feuerwehrleute auch viel Arbeit, räumt Friedrich ein. „Hoffentlich bleibt da auch noch Zeit zum Feiern“, sagt er und dankt ebenso wie Stadtbrandinspektor Friedhelm Schmidt bereits für das außerordentliche Engagement zum Landesfest. Schmidt unterstreicht, dass es sich bei der Feuerwehr um die „ehrenamtlich größte Abteilung der Stadt“ handele.

Die Brandschützer seien sehr flexibel und würden die Aufgaben pragmatisch lösen. Das liege auch an den verantwortungsbewussten Führungskräften der einzelnen Wehren. Den Hessentag in Korbach wertete der Stadtbrandinspektor als Chance für die Zukunft.

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