Zum Hessentag sperrt Korbach viele Straßen in der Innenstadt

„Am Besten feiert man mit oder beteiligt sich am Hessentag. Dann kommt keine Frustration auf“, weiß Bürgermeister Klaus Friedrich um die Verkehrsproblematik, die sich zum großen Volksfest in Korbach ergeben wird.

Korbach. Viele sehnen das Ende der Baustellen in Korbachs Innenstadt herbei. Doch auch wenn es soweit ist, kommen weitaus mehr Umleitungen auf die Stadt zu als aktuell. Wenn der Hessentag vom 25. Mai bis 3. Juni in der Kreisstadt gefeiert wird, sollen ein umfassendes Sicherheitskonzept und eine gezielte Verkehrsführung greifen.

„Während des Hessentages und leider auch bereits einige Tage davor und danach wird es zu Einschränkungen für Anwohner und Anlieger kommen“, kündigte die Stadt bereits an. Angedacht ist, die Besucherströme, die mit PKW und Bussen anreisen, gezielt auf die vorgesehenen Parkflächen zu führen. Von der Umgehung (B251) über die Briloner Landstraße, den Westring und über Feldwege verläuft die Zufahrt zu den Flächen neben der Winterberger Straße. Abgeführt werden die dortigen Fahrzeuge anschließend in Richtung Lengefeld. Damit soll verhindert werden, das sich Staus durch Gegenverkehr bilden.

Das Sicherheitskonzept sieht vor, das jeweils 50 Meter rechts und links neben der Hessentagsstraße die Zufahrten abgesperrt werden. Die Rede ist dabei von massiven Sperren, keine einfachen Beschilderungen. Das bedeutet beispielsweise, dass die Heerstraße zwischen der Kreuzung Arolser Landstraße und der Strother Straße gesperrt wird. Auch die Strother Straße kann von auswärts in Richtung Innenstadt vorraussichtlich nur bis zur Windmühlenstraße befahren werden.

Der Südring wird zwischen den Kreiseln Medebacher und Sachsenberger Landstraße abgeriegelt. Natürlich ist auch die Hessentagsstraße nur am frühen Morgen befahrbar und danach bis nachts gesperrt. Dies betrifft die Bereiche An der Kalkmauer, Strother Straße, Tränkestraße, Stechbahn, Lengefelder Straße, Medebacher Landstraße, An der Schaftrift und das Behördenzentrum Südring. Weder über die Louis-Peter-Straße noch über den Nordwall kommt man aus der Stadt.

Auch die angrenzenden Wohngebiete bekommen nur bestimmte Zufahrtsstraßen, die kontrolliert werden. Jeder, der während des Hessentages in diesen Bereichen ein Fahrzeug bewegen will, muss bis 13. April eine Zufahrtsberechtigung bei der Stadt beantragen. Auch für die Verwaltung ist das ein enormer Arbeitsaufwand. Die Anwohner und betroffenen Firmen sind bereits darüber informiert worden. „Am Besten feiert man mit oder beteiligt sich am Hessentag. Dann kommt keine Frustration auf“, weiß Bürgermeister Klaus Friedrich um die Verkehrsproblematik. Ein Vorteil: Es soll so gut wie keine „Wildparker“ in den betroffenen Wohngebieten geben.

Rubriklistenbild: © Foto: M. Althaus

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