Heute vor 30 Jahren: 30.000 Soldaten fahren Manöver in Nordhessen

Die letzte große NATO-Übung lief vor dreißig Jahren ab dem 12. September 1988 mit erheblichen Schäden im hohen zweistelligen Millionen D-Mark-Bereich im Kreisgebiet von Waldeck-Frankenberg ab. Im Einsatz waren Soldaten der Bundeswehr, belgische und britische Streitkräfte.
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Die letzte große NATO-Übung lief vor dreißig Jahren ab dem 12. September 1988 mit erheblichen Schäden im hohen zweistelligen Millionen D-Mark-Bereich im Kreisgebiet von Waldeck-Frankenberg ab. Im Einsatz waren Soldaten der Bundeswehr, belgische und britische Streitkräfte.
Die letzte große NATO-Übung lief vor dreißig Jahren ab dem 12. September 1988 mit erheblichen Schäden im hohen zweistelligen Millionen D-Mark-Bereich im Kreisgebiet von Waldeck-Frankenberg ab. Im Einsatz waren Soldaten der Bundeswehr, belgische und britische Streitkräfte.
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Die letzte große NATO-Übung lief vor dreißig Jahren ab dem 12. September 1988 mit erheblichen Schäden im hohen zweistelligen Millionen D-Mark-Bereich im Kreisgebiet von Waldeck-Frankenberg ab. Im Einsatz waren Soldaten der Bundeswehr, belgische und britische Streitkräfte.
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Die letzte große NATO-Übung lief vor dreißig Jahren ab dem 12. September 1988 mit erheblichen Schäden im hohen zweistelligen Millionen D-Mark-Bereich im Kreisgebiet von Waldeck-Frankenberg ab. Im Einsatz waren Soldaten der Bundeswehr, belgische und britische Streitkräfte.
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Die letzte große NATO-Übung lief vor dreißig Jahren ab dem 12. September 1988 mit erheblichen Schäden im hohen zweistelligen Millionen D-Mark-Bereich im Kreisgebiet von Waldeck-Frankenberg ab. Im Einsatz waren Soldaten der Bundeswehr, belgische und britische Streitkräfte.
Die letzte große NATO-Übung lief vor dreißig Jahren ab dem 12. September 1988 mit erheblichen Schäden im hohen zweistelligen Millionen D-Mark-Bereich im Kreisgebiet von Waldeck-Frankenberg ab. Im Einsatz waren Soldaten der Bundeswehr, belgische und britische Streitkräfte.
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Die letzte große NATO-Übung lief vor dreißig Jahren ab dem 12. September 1988 mit erheblichen Schäden im hohen zweistelligen Millionen D-Mark-Bereich im Kreisgebiet von Waldeck-Frankenberg ab. Im Einsatz waren Soldaten der Bundeswehr, belgische und britische Streitkräfte.
Die letzte große NATO-Übung lief vor dreißig Jahren ab dem 12. September 1988 mit erheblichen Schäden im hohen zweistelligen Millionen D-Mark-Bereich im Kreisgebiet von Waldeck-Frankenberg ab. Im Einsatz waren Soldaten der Bundeswehr, belgische und britische Streitkräfte.
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Die letzte große NATO-Übung lief vor dreißig Jahren ab dem 12. September 1988 mit erheblichen Schäden im hohen zweistelligen Millionen D-Mark-Bereich im Kreisgebiet von Waldeck-Frankenberg ab. Im Einsatz waren Soldaten der Bundeswehr, belgische und britische Streitkräfte.

An der Großübung mit dem Codenamen "Golden Crown" nahmen neben den Soldaten der Bundeswehr auch britische und belgische Streitkräfte teil. Zusätzlich kamen 2.000 Kettenfahrzeuge und 7.500 Radfahrzeuge zum Einsatz.

Waldeck-Frankenberg - Was heute nicht vorstellbar ist, war bis Ende der 1980iger Jahre Realität: Großmanöver und viele freilaufende Übungen der Bundeswehr und der in Deutschland stationierten NATO-Partner. In der Zeit vom 12. bis zum 24. September 1988 lief mit der Übung „Golden Crown“ die letzte große NATO-Übung in Nordhessen, von der auch der nördliche Landkreis besonders betroffen war.

Rund 30.000 Soldaten der belgischen und britischen Streitkräfte sowie der Bundeswehr waren beteiligt. Zusätzlich wurden über 2.000 Kettenfahrzeuge und mehr als 7.500 Radfahrzeuge eingesetzt, was die Übung zu einer der größten machte, die jemals im Kreisgebiet durchgeführt wurde. Die 16. Belgische Panzerdivision aus Neheim-Hüsten, die durch die 4. Belgische Panzerinfanteriebrigade (Soest) sowie die deutsche Panzergrenadierbrigade 19 (Ahlen) und das Panzerbataillon 213 (Augustdorf) verstärkt wurde, bildete die Übungstruppe „Rot“.

Die Übungstruppe „Blau“ bildete die 1. Belgische Infanteriedivision (Leopoldsburg), die durch die 1. Belgische mechanisierte Infanteriebrigade (Leopoldsburg) sowie die deutsche Heimatschutzbrigade 53 (Düren) und das 11th Husarenregiment der britischen Streitkräfte aus Paderborn verstärkt wurde.

Das komplette Großgerät wurde seinerzeit größtenteils mit Eisenbahntransporten und Schwerlasttransporten in das Übungsgebiet gebracht. Besonders an den Bahnhöfen in Mengeringhausen und Wolfhagen – hier auch in der damaligen Pommern-Kaserne – oder aber auch am Korbacher Güterbahnhof fanden die militärischen Eisenbahnentladungen statt.

Besondere Truppenbewegungen vollzogen das Panzerbataillon 213 aus Augustdorf und das 11th Husarenregiment der britischen Streitkräfte, die in einem Nachtmarsch vom 14. auf den 15.September aus Richtung Paderborn über Marsberg und Willingen kommend in das Manövergebiet verzogen. Die Versorgungsteile des Panzerbataillons 213 bezogen ihre Stellungen in Ortschaften im Raum Korbach. In Goddelsheim war der Bataillonsgefechtsstand untergebracht und eine Schadensregulierungsstelle war beim Landkreis eingerichtet.

Die Manöverschäden gingen in einen hohen zweistelligen Millionen D-Mark-Bereich. Augenzeugen wissen heute noch zu berichten, dass sich die belgischen und britischen Streitkräfte „wie Vandalen“ benommen und etwa auch gerade erst bestellte Felder mit den Kettenfahrzeugen „umgemäht und umgepflügt“ hätten. Hier meldeten sich dann auch die heimischen Bundestagsabgeordneten Rudi Walther (SPD) und Karl Stockhausen (CDU) zu Wort, die etwa den Abbruch der militärischen Übung forderten.

Als die Übungstruppen bis zum 27. September 1988 zurück in ihre Standorte verlegten, konnte niemand erahnen, dass solche Großübungen bald der Vergangenheit angehörten sollten. 14 Monate später fiel die Berliner Mauer und bereitete somit den Weg zur deutschen Wiedervereinigung vor. (uwf)

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