Hier dürfen Windräder errichtet werden

Waldeck-Frankenberg. Die Regionalversammlung Nord- und Osthessen hat heute dem Plan "Windenergie und sonstige Erneuerbare Energien" zugestim

Waldeck-Frankenberg. Die Regionalversammlung Nord- und Osthessen hat heute dem Plan "Windenergie und sonstige Erneuerbare Energien" zugestimmt. Der Teilplan legt unter anderem die Flächen im Regierungsbezirk Kassel fest, auf denen künftig neue Windkraftanlagen errichtet werden können und schließt gleichzeitig andere Flächen für diesen Zweck aus.

"Mit Ausnahme der Piratenpartei haben alle Fraktionen dafür gestimmt", so das Regierungspräsidium. Regierungspräsident Dr. Walter Lübcke zeigte sich nach der Abstimmung hoch zufrieden: "Dass wir in dieser Abstimmung einen so starken Konsens erzielten konnten, verdanken wir vor allem der Arbeitsgemeinschaft Windenergie in der Regionalversammlung. Darin haben alle Fraktionen zusammen mit den Fachdezernaten des RP die Voraussetzung dafür geschaffen, dass unsere Region diesen wichtigen Schritt in Richtung Energiewende tun kann."

Der Teilplan Windenergie wird vom 15. März bis zum 14. Mai 2013 in den Kreisverwaltungen und kreisfreien Städten sowie im Regierungspräsidium Kassel ausliegen und auf den Internetseiten des Regierungspräsidiums veröffentlicht. Wegen der Veröffentlichung im Internet müssen die Gemeinden den Plan nicht mehr auslegen, es steht ihnen aber frei, es dennoch zu tun.

Letzter Eingabetermin für Stellungnahmen nach Ablauf der Offenlegungsfrist ist zwei Wochen später, am Mittwoch, 29. Mai 2013, auf schriftlichem oder elektronischem Wege.

Das Regierungspräsidium bietet eine zusätzliche Internet-Beteiligung an, um die Beteiligung an der Offenlegung möglichst leicht zu machen: Karte aufmachen – Gebiet anklicken – evtl. Steckbrief lesen – und Stellungnahme zur Karte oder zum Steckbrief schreiben. Details werden mit Beginn der Offenlegung mitgeteilt.

Auf der Webseite stellt das Regierungspräsidium unter "Erneuerbare Energien" auch die rund 250 Suchräume, die nicht als Vorranggebiet Windenergie im Entwurf dargestellt sind, jeweils mit Steckbrief vor. Damit wird die Möglichkeit eröffnet, hierzu noch Hinweise abzugeben, die evtl. für eine Ausweisung nützlich sein könnten.

Außerdem weisen die Regionalplaner auf die Möglichkeit hin, die vorgesehenen Vorranggebiet Windenergie um Bereiche zu erweitern, für die durch Windgutachten Windgeschwindigkeiten von 5,75 Metern pro Sekunde belegt werden können. Durch Windgutachten können auch neue Bereiche in das Aufstellungsverfahren aufgenommen werden, sofern für sie die 5,75 m/s in 140 Metern Höhe belegt werden.

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