Höchstleistung unter Atemschutz - 22 bestehen den Lehrgang

Waldeck-Frankenberg. 22 neu ausgebildete Atemschutzgeräteträgerinnen und Geräteträger stehen den Feuerwehren in Waldeck- Frankenberg zur Verfügun

Waldeck-Frankenberg. 22 neu ausgebildete Atemschutzgeräteträgerinnen und Geräteträger stehen den Feuerwehren in Waldeck- Frankenberg zur Verfügung.

An insgesamt fünf Abenden und zwei Samstagen bildeten die Kreisausbilder Rolf Wilke (Herzhausen), Andreas Stracke (Hemmighausen), Jens Schüngel (Benkhausen) und Florian Ahrens (Allendorf/Eder) die Lehrgangsteilnehmer in Theorie und Praxis aus.

Ziel der Ausbildung ist die Befähigung zum Einsatz unter Atemschutz. Bei dem Lehrgang sollen sich die Lehrgangsteilnehmer an die mit dem Tragen von Atemschutzgeräten verbundenen erschwerten Einsatzbedingungen gewöhnen, sich gemäß den Einsatzgrundsätzen richtig verhalten und die Geräte fehlerfrei handhaben können.

Theoretisch wurde den angehenden Atemschutzgeräteträgern die Grundsätze des Atemschutzes vermittelt. Rechtsgrundlagen, Feuerwehrdienstvorschrift 7 (Atemschutz), Einsatzgrundsätze, Einteilung der Atemschutzgeräte, Aufbau und Funktion eines Pressluftatmers (PA), sowie die Handhabung des Pressluftatmers standen auf dem Lehrplan.

In der praktischen Ausbildung wurde den Lehrgangsteilnehmern körperlich einiges abverlangt. Mit insgesamt 18 Kilogramm Ausrüstung bepackt, mussten sie, mit verbundenen Augen, Räume absuchen und anschließend eine 75 Kilo schwere Puppe mittels Rettungstuch oder Rettungsschlinge retten. In der Atemschutzstrecke mussten sie zunächst 45 mal Hammer ziehen und 2 Minuten auf dem Fahrradergometer fahren, bevor es in die Atemschutzstrecke ging. Die Atemschutzstrecke gleicht einem Hindernisparcour. In den insgesamt drei Räumen müssen die Gitterkäfige durchkrochen werden, wobei die Räume verdunkelt und vernebelt sind. Im Anschluss an die Strecke muss noch eine Endlosleiter mit insgesamt 16 Metern und ein Laufband mit 100 Metern bei zehnprozentiger Steigung geschafft werden.

Abgenommen wurde der Lehrgang vom Lehrgangsleiter und Kreisbrandmeister Rolf Wilke. Wilke appelliert an alle Atemschutzgeräteträger, dass der jährliche Streckendurchgang ein Muss für jeden Atemschutzgeräteträger ist. Denn jeder Atemschutzgeräteträger ist für sich selbst verantwortlich.

Voraussetzung für den Atemschutzgeräteträgerlehrgang ist eine gültige Arbeitsmedizinische Vorsorgeuntersuchung nach dem berufsgenossenschaftlichen Grundsatz G26.3.

Die Lehrgangsteilnehmer sagten, dass der Lehrgang zwar eine körperliche Beanspruchung sei, aber das sie auch viel Spaß an dem Lehrgang hatten.

Die erfolgreichen Absolventen heißen:

Jennifer Seibel, Anne- Katrin Sommerlad (beide Viermünden), Sebastian Becker (Haine), Florian Hellwig (Bad Arolsen), Florian Radke (Landau), Moritz Müller, Erik Noll (beide Dodenau), Stefan Paulus (Laisa), Christoph Köchling (Flechtdorf), Holger Bauch (Allendorf), Philipp Koch (Altenlotheim), Sascha Neuschäfer (Viermünden), André Feisel, Philipp Wenzel (beide Reddighausen), Nicolai Schmidt, Markus Spieß (beide Eifa), Steffen Grebe (Lengefeld), Benjamin Heine, Tobias Heine (beide Basdorf), Daniel Bärenfänger, Christoph Steinert und Timo Wilke (alle Eimelrod).

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