Hoffnung auf ein Ende der Krise: Arbeitsmarkt erholt sich hier schneller als anderswo

Bernd Wilke, Geschäftsführer operativ der Agentur in Korbach.
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Bernd Wilke, Geschäftsführer operativ der Agentur in Korbach.

Die Arbeitslosenzahl ist im Mai deutlich gesunken, berichtet die Arbeitsagentur. Im Bezirk Korbach, der die Kreise Waldeck-Frankenberg und Schwalm-Eder ist die Arbeitslosenquote wieder unter die 4-Prozent-Marke auf 3,8 Prozent gefallen, im April hatte sie bei 4,1 Prozent gelegen.

Korbach. Gegenüber Mai 2020 ist die Arbeitslosenzahl sogar um 11 Prozent gefallen, damals waren 884 mehr Arbeitslose in den beiden Landkreisen registriert, die Arbeitslosenquote lag um 0,5 Prozentpunkte höher bei 4,3 Prozent. Im Landkreis Waldeck-Frankenberg waren im Mai 3.358 Menschen arbeitslos gemeldet, 182 weniger als im April minus 5,1 Prozent). Die Arbeitslosenquote sinkt auf 3,8 Prozent minus 0,2 Prozentpunkte) gegenüber April.

„Unsere vielfältige Unternehmensstruktur im Agenturbezirk Korbach hat sich in der Krise bewährt und dazu beigetragen, dass der Arbeitsmarkt sich schneller erholt als im hessenweiten Durchschnitt“, kommentiert Geschäftsführer Bernd Wilke. „Die Arbeitslosenzahl ist im Vergleich zum Vorjahr überdurchschnittlich gesunken und zwar gleichermaßen durch geringere Zugänge aus der Erwerbstätigkeit als auch durch höhere Abgänge in Arbeit. Das macht am Arbeitsmarkt Hoffnung auf ein Ende der Krise.“

Viele Unternehmen in Kurzarbeit

Nach wie vor gibt es neue Kurzarbeits-Anzeigen, allerdings mit sinkender Tendenz. 29 Betriebe haben bis zum Stichtag 26. Mai neu Kurzarbeit für bis zu 322 Beschäftigte angezeigt. Im April hatte es 48 neue Anzeigen für maximal 254 Personen gegeben.

Ob und in welchem Umfang die Betriebe tatsächlich kurzarbeiten, wird erst mit der Abrechnung deutlich, für die sie drei Monate Zeit haben. Für diese realisierte Kurzarbeit gibt es auf Agenturebene Hochrechnungen bis Januar, als in 1491 Unternehmen insgesamt 10.980 Beschäftigte kurzgearbeitet haben Dezember 1254 Betriebe, 8230 Beschäftigte).

15 neue Kurzarbeits-Anzeigen gingen in Waldeck-Frankenberg ein, von denen maximal 162 Personen betroffen sein können April: 27 neue Anzeigen für bis zu 157 Beschäftigte). Auf Landkreisebene liegen Hochrechnungen zur tatsächlichen Kurzarbeit bis Dezember vor: Danach waren in Waldeck-Frankenberg 5062 Beschäftigte in 699 Betrieben in Kurzarbeit November: 5130 Personen in 612 Unternehmen).

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