Hohes Spendenaufkommen bei den Rotariern trotz eingeschränkter Clubaktivitäten

Stolz auf das hohe Spendenaufkommen: Friedrich Wilhelm Sprenger, Willy Schaumburg, Kai Alexander Schmidt sowie Präsident Andreas Schwarzer.
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Stolz auf das hohe Spendenaufkommen: Friedrich Wilhelm Sprenger, Willy Schaumburg, Kai Alexander Schmidt sowie Präsident Andreas Schwarzer.

Seit seiner Gründung 1971 engagiert sich der Rotary Club Korbach-Bad Arolsen auf vielfältige Art und Weise für das Gemeinwohl. Besondere Schwerpunkte liegen auf den Bereichen Jugend, Soziales, Sport und Kultur. Davon profitiert aber nicht nur die Region Nordwaldeck.

Korbach/Bad Arolsen. Seit seiner Gründung 1971 engagiert sich der Rotary Club Korbach-Bad Arolsen auf vielfältige Art und Weise für das Gemeinwohl. Besondere Schwerpunkte liegen auf den Bereichen Jugend, Soziales, Sport und Kultur. Davon profitiert aber nicht nur die Region Nordwaldeck, sondern auch Regionen in der gesamten Welt, die Unterstützung benötigen. Auch die weltweit mehr als 1,2 Millionen Rotarier in rund 34.000 Clubs bündeln ihre Kräfte und Möglichkeiten, um an den internationalen Brennpunkten humanitäre Hilfe leisten zu können.

„Das ist eine der Stärken der Rotarier, dass sie überall in der Welt und auf allen Kontinenten vertreten sind, ein riesiges Netzwerk, das freundschaftlich und vertrauensvoll zusammenarbeitet“, betont Andreas Schwarzer, amtierender Präsident des RC Korbach Bad-Arolsen. Auf diese Weise sei sichergestellt, dass die Spenden ordnungsgemäß verwendet würden und da hinkämen, wo sie wirklich gebraucht werden.

In den letzten Jahren sind kontinuierlich Spenden in einer Größenordnung zwischen 70.000 und 100.000 Euro an gemeinnützige Projekte geflossen. „Im Jahr 2020 waren es 95.000 Euro und das trotz der Einschränkung der Clubaktivitäten infolge der Coronapandemie“, freut sich Schatzmeister Kai Alexander Schmidt.

50 Prozent der Spenden kommen Projekten, Institutionen und Veranstaltungen in der Region Nordwaldeck zugute, fast 50.000 Euro in 2020. Ein Schwerpunkt lag bei der der Förderung der tiergestützten Therapie für benachteiligte Kinder und Jugendliche im Landkreis, beim Kinderhospiz in Fritzlar, zu dessen Einzugsbereich auch Waldeck-Frankenberg gehört, bei der Förderung der Suchtberatung sowie einer Anzahl kleinerer Veranstaltungen. Auch die Abiturpreise an Schüler, die sich neben hervorragenden schulischen Leistungen auch durch gesellschaftliches Engagement profiliert haben, wurden wieder verliehen.

40 Prozent des Spendenaufkommens flossen 2020 in Auslandsprojekte des Clubs, so Schatzmeister Kai Alexander Schmidt. Weitere 10 Prozent in internationale rotarische Gemeinschaftsprojekte. Man habe die langjährige Unterstützung eines Krankenhauses in Nepal ebenso fortgeführt wie die humanitären Projekte in Myanmar. Die christliche Gemeinde in Beirut habe man ebenfalls finanziell wie ideell unterstützt. Einen Fokus legen die Rotarier aus Nordwaldeck mittlerweile auch auf Hilfsprojekte in Afrika. In Uganda wurde die Hilfsorganisation Tabitha gefördert, die Pakete mit Grundnahrungsmitteln sowie Hygieneprodukten an Familien verteilt, die besonders hart unter den wirtschaftlichen Folgen der Coronapandemie leiden.

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