Holzfachschule verabschiedet 43 Holzbearbeitungsmechaniker

Bad Wildungen. Zu der Feierstunde kamen neben den Absolventen zahlreiche Ehrengäste aus Politik und Wirtschaft, Angehörige und Vertreter der Ausbild

Bad Wildungen. Zu der Feierstunde kamen neben den Absolventen zahlreiche Ehrengäste aus Politik und Wirtschaft, Angehörige und Vertreter der Ausbildungsbetriebe.

Genau wie die Schüler hatte auch die Holzfachschule anstrengende Wochen hinter sich. Nach einer stürmischen Phase steht die anerkannte Institution wieder auf einem soliden Fundament. Nach intensiven Verhandlungen mit allen Gremien, den Verbänden, den öffentlichen Zuschussgebern sowie den kommunalen Gremien wurde die in finanzielle Schieflage geratene Holzfachschule Bad Wildungen von einem neuen Träger, der Holzfachschule Bad Wildungen gGmbH, einer 100%igen Tochtergesellschaft des Fachverbandes Leben Raum Gestaltung Hessen, der Dachorganisation der Landesinnungsverbände für das hessische Tischlerhandwerk, Bestattungsgewerbe sowie Montagegewerbe, übernommen.

Als Gastredner in der Feierstunde verabschiedete Reinhard Hagenah, Vorsitzender des Verbandes der Deutschen Säge- und Holzindustrie e.V. die frisch gebackenen Facharbeiter. Auch Hagenah begrüßte es außerordentlich, dass die Holzfachschule gerettet ist. "Eine gute Nachricht in Zeiten des starken Strukturwandels in der deutschen Holzindustrie. Als Vertreter der Deutschen Sägeindustrie begrüße ich das Engagement des Tischlerhandwerks außerordentlich. Auch wenn die Holzfachschule in ihrer wechselvollen Geschichte langjährig unter Führung der Sägeindustrie stand, so ist mit der Federführung des Tischlerhandwerks meines Erachtens nach wie vor gewährleistet, dass die Holzfachschule auch in Zukunft als Bildungszentrum für die gesamte Holzwirtschaft im mittel- und norddeutschen Raum von zentraler Bedeutung ist", so Reinhard Hagenah.

Zur Bedeutung des Rohstoffes Holz führte Hagenah aus, dass Holz nicht nur ökologisch wertvoll ist, sondern Arbeitsplätze schafft. 100 Festmeter Rohholz sichern 1 Arbeitsplatz in der Forst- und Holzwirtschaft, sagt eine gängige Faustformel. Im Umkehrschluss bedeutet dies, dass ebenso viele Arbeitsplätze vernichtet werden, wenn wir es uns leisten können, Wälder aus der Nutzung zu nehmen um sie sich selber zu überlassen.

Manfred Jahnes, Stadtrat der Stadt Bad Wildungen gratulierte den Absolventen. Er hofft auf ein Wiedersehen in Bad Wildungen, da die Absolventen aus ganz Deutschland kommen.

Die Klassensprecher Sebastian Werker und Sascha Graupner resümierten die Zeit an der Holzfachschule. Trotz des vielen Lernens möchten sie die Zeit zusammen nicht missen.

Der schulische Leiter der Holzfachschule, Dipl. Ing. Michael Bücking gratulierte den frischgebackenen Absolventen abschließend. "Aus Schülern sind Facharbeiter geworden" und wünschte Ihnen alles Gute für Ihren weiteren "Holzweg". Abschließend bedankte sich Bücking bei den Dozenten aus der Holzbearbeitung, welche die hohe Erfolgsquote der Absolventen bei dieser Prüfung durch Ihr Know-How und großen Einsatz möglich gemacht haben sowie dem ehrenamtlichen Prüfungsausschuss und ganz besonders den engagierten Betrieben, die den jungen Facharbeitern ihre Ausbildung ermöglicht haben.

Zufriedene Absolventen mit ihren Klassenlehrern Hanno Steinbach und Jörg-Walter Dippel

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