Impfangebot in der Warteschleife: Landkreis möchte Impfzentrum schneller öffnen

Noch sind keine Impfungen im einsatzbereiten Zentrum in Korbach möglich.
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Noch sind keine Impfungen im einsatzbereiten Zentrum in Korbach möglich.

„Wir möchten für die Waldeck-Frankenberger – insbesondere für die rund 12.500 Menschen, die über 80 Jahre alt sind und nicht in Einrichtungen, sondern zuhause leben – hier vor Ort ein entsprechendes Impfangebot schaffen“, so der Landrat.

Korbach. „Wir setzen uns momentan gemeinsam mit den anderen eher ländlich strukturierten Kreisen dafür ein, die lokalen Impfzentren zeitnah ebenfalls in Betrieb nehmen zu dürfen“, sagt der Erste Kreisbeigeordnete Karl-Friedrich Frese.

Bereits im Dezember hat der Landkreis, wie bereits berichtet, in Rekordzeit alle nötigen Vorbereitungen in Korbach getroffen.

„Unser Impfzentrum ist seit 11. Dezember einsatzbereit, das Personal geschult. Wenn genügend Impfstoff vorhanden ist, könnten wir dort sofort mit den Impfungen starten“, unterstreicht Landrat Dr. Reinhard Kubat.

„Wir möchten für die Waldeck-Frankenberger – insbesondere für die rund 12.500 Menschen, die über 80 Jahre alt sind und nicht in Einrichtungen, sondern zuhause leben – hier vor Ort ein entsprechendes Impfangebot schaffen.“

Dazu brauche es aber die Erlaubnis des Landes Hessen. Doch die aktuelle Strategie verhindert dies, wie im oberen Artikel geschildert.

„Natürlich können unsere Bürger versuchen, auch einen Termin in Kassel zu bekommen“, so Frese. Unkomplizierter sei es aber, den Menschen aus dem Landkreis vor Ort eine Impfung zu ermöglichen.

Bisher haben durch die mobilen Impfteams bereits rund 2.700 Menschen in Alten- und Pflegeeinrichtungen die erste von zwei notwendigen Impfungen bekommen.

Auch die über 80-Jährigen Zuhause sollen möglichst bald von dem Impfangebot profitieren.

Nach der Impfung der älteren Menschen soll sehr zeitnah dem Personal der Intensivstationen der Krankenhäuser und den sonstigen medizinischen Einrichtungen ein Impfangebot gemacht werden.

„Diese Menschen setzen sich tagtäglich an vorderster Front für die Bekämpfung der Corona-Pandemie ein“, betonen Kubat und Frese weiter. „Auch sie sollen, wenn es nach uns geht, sehr schnell eine Impfung bekommen können.“ Auch die Zulassung des zweiten Impfstoffs des Unternehmens Moderna gebe Anlass zur Hoffnung. Jetzt ginge es primär darum, die Lieferungen der Impfstoffe zu verstetigen, um zügig so viele Menschen wie möglich impfen zu können.

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