Insel voller Nazi-Tierchen

Von VICTOR DEUTSCH Waldeck-Frankenberg. Britische Zurckhaltung ist bei der Insel-Presse nicht angesagt, geht es um die Deutschen Li

Von VICTOR DEUTSCH

Waldeck-Frankenberg. Britische Zurckhaltung ist bei der Insel-Presse nicht angesagt, geht es um die Deutschen Lieblinge. Regelmig werden Weltkriegs-Vokabeln wie Blitzkrieg oder Panzer eingesetzt, wenn die Fuball-Mannschaften beider Lnder aufeinandertreffen. Als neue schwarz/weie Gefahr hat man auf der Insel jetzt jedoch nicht Zwei- sondern Vierbeiner ausgemacht: Nazi-Racoons invade the wineland (Nazi-Waschbren marschieren ins Weinland ein) berschreibt die Times einen Artikel, der sich mit der wachsenden Waschbren-Bevlkerung in Deutschland auseinandersetzt. Und als Quell allen bels die Region Nordhessen ausmacht. Am Edersee hatte Reichsmarschall Hermann Gring die Freilassung eines Waschbren-Prchens befohlen, und damit die Verbreitung der ursprnglich aus Nordamerika stammenden Tiere begonnen. Aus den Kleinbren mit der Vorliebe fr stdtische Bio-Tonnen wurden so die Nazi-Waschbren. Ungeachtet ihrer braunen Populationsfrderung, vermehren sich die schwarz-weien Tiere auch heute noch munter weiter. Von einer echten Plage kann man in einzelnen Stadtteilen von Kassel sprechen. Der Stadt, die mit zeitweise 100 Tieren pro Hektar neben dem offiziellen Titel documenta-Stadt auch den inoffiziellen der Waschbren-Hauptstadt trgt.

Mehr Informationen unter www.diewaschbaerenkommen.de

INFO TIPP: Er wscht nicht

Waldeck-Frankenberg. Trotz der gut entwickelten Gesichtssinne ist zweifellos der Tastsinn als der fr Waschbren zentrale Sinn anzusehen. Nahezu zwei Drittel des fr die Sinneswahrnehmung zustndigen Areals ihrer Grohirnrinde ist auf die Interpretation taktiler Reize spezialisiert.

Waschbren tasten die Nahrung oder andere Gegenstnde mit ihren Vorderpfoten sorgfltig von allen Seiten ab, um sich ein genaues Bild von dem gefundenen Gegenstand zu machen. Da dies hufig im seichten Gewsser geschieht, wo sie im Uferbereich nach Kleinlebewesen suchen, wurde frher irrtmlich vermutet, dass der Waschbr seine Nahrung wscht.

Ganz hnliches Verhalten zeigen Waschbren jedoch auch an Land. In Gefangenschaft tendieren Waschbren dazu, das ihnen gegebene Futter zu einer Wasserstelle zu tragen und es dort auf gleiche Weise zu waschen, um damit die Nahrungssuche in freier Natur zu imitieren.Quelle: wikipedia.de

Zwischenruf

Von VICTOR DEUTSCH

Was sind sie schwer gebeutelt worden in der Vergangenheit, diese Briten. Von BSE, Baked Beans und Babyshambles-Snger Pete Doherty. Und dann das 2:3 gegen Kroatien. Europameisterschaft ohne England, die einstige Fuballmacht am Boden zerstrt. Da baut es die Insulaner doch auf, dass in Deutschland (EM-Teilnehmer!) weiterhin die Nazis unterwegs sind. Auf vier Pfoten statt in Springerstiefeln, aber wer macht da schon einen Unterschied. Zumal der Einmarsch in den Weinbergen stattfindet. Und da hat England, mit Verlaub, doch reichlich wenig Ahnung von. Zwar errechneten Forscher fr die nchsten 50 Jahre wegen der Klimaerwrmung eine Etablierung von Sdengland als Anbaugebiet. Die Durststrecke bis dahin und bis zur Auferstehung der darniederliegenden Fuballnationalmannschaft knnen sie sich ja mit dem Gebru versen, was sie Beer nennen. Da ist uns hier doch der Waschbr lieber.

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