Integrierte Gesamtschule leidet unter baulichen Mängeln, veralteter Heizung und fehlender Digitalisierung

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Sie sprachen über den Zustand der IGS Edertal: Heinrich Heidel, Elmar Schultze-Ueberhorst, Friedhelm Pfuhl, Hausmeister Karl-Heinz Dalwig, Jochen Rube, Arno Wiegand, Wiebke Knell, stellv. Schulleiter Manfred George, Annegret Schultze-Ueberhorst, Schulleiter Thomas Wiegand, Susanne Günther, Lehrerin Friederike Becker (v.l.)

Wie die FDP mittteilt, leidet die Schule an baulichen Mängel, einem völlig veralteten Heizungssystem und benötigt eine energetische Sanierung.

Edertal - Die FDP-Kreistagsfraktion hat die IGS Edertal besucht, um sich bei dem neuen Schulleiter Thomas Wiegand über Ausstattung und Situation der Schule zu informieren. Wie die FDP mittteilt, leidet die Schule an baulichen Mängel, einem völlig veralteten Heizungssystem und benötigt eine energetische Sanierung.

„Gute Bildung ist unsere wichtigste Resource – unsere Schulen brauchen dafür zeitgemäße Ausstattung und müssen baulich in einwandfreiem Zustand sein“, findet der neue Kreisvorsitzende Jochen Rube. Dieser Anspruch wird bei der IGS nicht immer erfüllt. „Natürlich wollen wir auch die Digitalisierung mit entsprechender Hard- und Software voranbringen, aber vorher bedarf es grundlegender Investitionen, um diese Zustände zu verbessern“, zitiert die FDP Thomas Wiegand in ihrer Pressemitteilung.

Kreistagsabgeordneter Friedhelm Pfuhl wies auf die Problematik hin, dass für die bauliche Planung Zuständige beim Landkreis offenbar entkoppelt vom Fachdienst Schulen arbeiten würden und diese Situation von der Kreisspitze nicht verbessert werde.

„Diese Schule ist die einzige integrierte Gesamtschule im Landkreis. Wenn wir die Schulvielfalt erhalten wollen, dürfen Investitionen in solche Standorte nicht aufgeschoben werden“, erklärte Fraktionschef Arno Wiegand.

Auch bei der Digitalisierung geht es an der IGS schlecht voran. Zwar liegt eine schnelle Internetleitung entlang der Schule verlaufen. Doch es fehlt der Anschluss. Digitale Tafeln oder vergleichbare Ausstattung sei nicht verfügbar, obwohl die digitalen Kompetenzen der Schüler ständig steigen.

Die Landtagsabgeordnete Wiebke Knell erkundigte sich nach dem Stand der Dinge in puncto Inklusion. Bei einer inklusiven Beschulung für rund 10 Prozent der Schüler fehlt es an Platz.

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