Jürgen Frömmrich zieht es in die Bundespolitik

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Gratulationen zur Direktkandidatur (v.l.): Caroline Tönges( Kreisvorstitzende Waldeck-Frankenberg) Reinhold Orth und Susanne Regier (Kreisvorsitzenden Kassel-Land), Jürgen Frömmrich und Jens Deutschendorf.

Jürgen Frömmrich (Bündnis 90/Die Grünen) ist als Direktkandidat für den Wahlkreis Waldeck zur Bundestagswahl nominiert.

Waldeck-Frankenberg. Jürgen Frömmrich will in den Bundestag. Er ist nun der Direktkandidat von Bündnis 90/ Die Grünen im Wahlkreis Waldeck zur Bundestagswahl 2017. Der 57-jährige Landtagsabgeordnete und Fraktionsvorsitzende der GRÜNEN in Waldeck-Frankenberg setzte sich auf der Wahlkreisversammlung gegen zwei Mitbewerber durch.

Auf der Landesliste der GRÜNEN kandidiert er auf Platz 8. In seiner Bewerbungsrede stellte Jürgen Frömmrich die Ziele für den Wahlkampf hervor: „Für die Bundestagswahl möchte ich, dass wir GRÜNE unseren Fokus mehr auf unsere Eigenständigkeit legen, statt über mögliche Koalitionen im Bund zu spekulieren. Wir sollten uns auf unsere programmatischen Stärken besinnen, unser Profil schärfen und an realistischen Alternativen zur Politik der großen Koalition arbeiten. In Berlin stellen wir inhaltliche Leere und permanenten Koalitionsstreit zwischen CDU/CSU und SPD fest. Das ist das genaue Gegenprogramm zur Arbeit der Koalition in Wiesbaden.“

Frömmrich: „Wir haben in der Koalition in Wiesbaden mit der CDU eine klare GRÜNE Handschrift. Wir haben in den Kernkompetenzen der GRÜNEN viele Projekte auf den Weg gebracht, die das Hessenland GRÜNER und gerechter gemacht haben. Hier sollten wir ansetzen und mit einem Kurs der Eigenständigkeit deutlich machen, dass es bei der Bundestagswahl um die Umsetzung von Inhalten geht, und nicht um Farbenspiele und Koalitionsspekulationen. Mit realistische Konzepte im Bereich Umwelt und Energie, Landwirtschaft und Klimaschutz, Finanz- und Sicherheitspolitik können wir durchaus den Wettstreit mit den anderen Parteien um die besseren Konzepte aufnehmen.“

Frömmrich setzt zudem das Ziel, dass die GRÜNEN noch stärker ihre Kernkompetenzen in der Umwelt,- und Klimaschutzpolitik herausstellen. „...Wir sind die politische Kraft, die mit den Menschen gemeinsam Klimaschutz und Energiewende zum Erfolg führen können.“

„Gerade für Baunatal als ein Standort der Automobilindustrie ist es wichtig, dass es eine politische Kraft im deutschen Bundestag gibt, die den Zukunftsmarkt der Elektromobilität im Blick hat. „Wer an Diesel- und Ottomotoren festhält, hemmt die Fahrzeugindustrie, sich fit für das 21. Jahrhunderts zu machen. Wir GRÜNE wollen, dass zukunftsfähige Fahrzeugtechnik weiterhin in Deutschland entwickelt und produziert wird. Daran hängen zahlreiche Jobs auch in Nordhessen.“

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