Kabarettist Horst Evers sieht Vorteile bei Stuttgart 21, BER und Hamburger Elbphilharmonie

Kabarettist Horst Evers in Aktion während des Hessentages in Korbach.
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Kabarettist Horst Evers in Aktion während des Hessentages in Korbach.

Der Künstler Horst Evers gewinnt den deutschen Bausünden Stuttgart 21, Berliner Flughafen und Hamburger Elbphilharmonie noch zwischenmenschliche Vorteile ab.

Korbach -  Auf dem Korbacher Hessentag gastierte Horst Evers. Unter der Überschrift "Der kategorische Imperativ ist keine Stellung beim Sex" führte er Zuhörer in Situationen des täglichen Lebens, machte aber auf seine Weise klar, was daran absurd ist und das man Absurditäten oft etwas gutes abgewinnen kann.

An vielen skurrilen und lustigen Geschichten bot Horst Evers ein breitgefächertes Kaleidoskop (bunte Bilderfolge). Zunächst definierte Evers den Zuhörern, ob der kategorische Imperativ beim Sex überhaupt noch zeitgemäß ist.

Auch nicht Zuhören während eines Gespräches habe den Vorteil, dass das Gespräch in Harmonie enden kann. Er berichtet von Leuten, die während der Fahrt mit ihrem Auto fast an der Stoßstange eines Fernbusses kleben, um sein kostenfreies WLAN zu nutzen. Bei einer Bekanntschaft mit einer hübschen Polizistin gab es ein Verwarnungsgeld, das sich ständig steigerte. Dafür lernte er die Frau näher kennen. Gegenstände, die Evers nicht mehr gebrauchen konnte und die niemand haben wollte, stellte er anonym in die Regale von Geschäften. Doch beim Verkauf eines dieser Gegenstände war kein Barcode auffindbar. Evers half wie immer auf seine Weise und bekam zur Belohnung einen Einkaufsgutschein. Selbst den deutschen Bausünden Stuttgart 21, Berliner Flughafen und Hamburger Elbphilharmonie konnte der Kabarettist noch zwischenmenschliche Vorteile abgewinnen.

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