Kahl bedauert ablehnende Haltung der FDP

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Reinhard Kahl (SPD). Foto: Archiv

Waldeck-Frankenberg. Das Scheitern einer Transfergesellschaft für Mitarbeiterinnen des insolventen Schleckerkonzerns hat der SPD-Landtagsabgeordnete

Waldeck-Frankenberg. Das Scheitern einer Transfergesellschaft für Mitarbeiterinnen des insolventen Schleckerkonzerns hat der SPD-Landtagsabgeordnete Reinhard Kahl sehr bedauert, denn auch viele Mitarbeiterinnen der geschlossenen Filialen im Landkreis Waldeck-Frankenberg sind betroffen.

Nach Auffassung des Abgeordneten ist das Scheitern alleine durch die harte Haltung der FDP erfolgt. "Hier wird auf dem Rücken der Frauen ein ordnungspolitischer Kurs verfolgt, der auf die betroffenen Menschen keine Rücksicht nimmt. Frauenarbeitsplätze im niedrigen Lohnsektor interessiert die FDP in ihrer marktradikalen Ausrichtung schlicht nicht," kritisierte der Abgeordnete.

Der Hinweis auf viele freie Arbeitsplätze im Einzelhandel gehe für die betroffenen Frauen in Waldeck-Frankenberg an der Realität vorbei, da diese Arbeitsplätze in erster Linie im Ballungsgebiet seien. "Damit ist die unverständliche Entscheidung der FDP-Wirtschaftminister nicht nur ein Affront gegen die Mitarbeiterinnen, sondern auch ein Schlag gegen den ländlichen Raum", betonte Kahl.

Bei dem Aufbau einer Transfergesellschaft sei es lediglich um Bürgschaften der Bundesländer in überschaubarer Höhe gegangen. "Wenn man bedenkt, in welchem Umfang Banken mit staatlichen Mitteln gerettet wurden, ist es nur zynisch, wie hier mit niedrig entlohnten Frauenarbeitsplätze umgegangen wird", kritisierte der SPD-Politiker. Daher fordert Kahl die heimische FDP auf, im Interesse der betroffenen Frauen und des ländlichen Raumes klar und eindeutig gegen diese unverständliche Entscheidung ihrer Führung zu protestieren

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