Kampf gegen die Sucht: Landkreis unterstützt Suchtberatung des Diakonischen Werks mit 180.000 Euro

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Birgit Vogt vom Fachdienst Gesundheit, Klaus Fieseler, Leiter der Suchtberatung des Diakonischen Werkes, und der Erste Kreisbeigeordnete Karl-Friedrich Frese arbeiten Hand in Hand gegen die Suchtproblematik.

Der Landkreis und das Diakonische Werk arbeiten Hand in Hand, um Suchtkranken zu helfen. Prävention ist dabei der erste Schritt.

Waldeck-Frankenberg - Bestimmen Sucht und Drogen das Leben, ist es für Betroffene häufig nicht mehr möglich, ihr Leben alleine wieder in die richtige Bahn zu lenken. In solchen Fällen bietet die Suchtberatung des Diakonischen Werkes Waldeck-Frankenberg Hilfe an. Der Landkreis unterstützt das Angebot jährlich mit mindestens 180.000 Euro.

Die Suchtberatung ist Anlaufstelle für Menschen, die Probleme im Umgang mit Alkohol, Drogen, Medikamenten, Glücksspiel oder Computer- und Internetnutzung haben sowie für deren Angehörige. „Neben unserer Betreuung vermitteln wir die Patienten auch an entsprechende Hilfsangebote weiter – bis hin zu ambulanten oder stationären Behandlungen“, erklärt der Leiter der Suchtberatung, Klaus Fieseler. „Bei uns können die Patienten zudem auch im Rahmen der ambulanten Rehabilitation ambulant behandelt werden. Das bedeutet, dass Betroffene während der Therapie weiter in ihrem gewohnten Umfeld leben und arbeiten können.“

Ergänzt wird ihre Arbeit durch die Fachstelle für Suchtprävention, die seit vielen Jahren vorbeugende Maßnahmen umsetzt, um es gar nicht erst zu Suchterkrankungen kommen zu lassen. Ein weiterer Baustein des ganzheitlichen Konzepts des Diakonischen Werkes ist das Ambulant Betreute Wohnen. „All diese Angebote sind Bausteine, um Menschen, die in Waldeck-Frankenberg durch Suchterkrankungen den Halt im Leben verloren haben, aufzufangen“, erläutert der Erste Kreisbeigeordnete und Gesundheitsdezernent Karl-Friedrich Frese die Arbeit des Diakonischen Werkes. „Wir als Träger sozialer Aufgaben sehen uns hier in der Pflicht, entsprechende Angebote auch finanziell zu unterstützen.“

Die Förderung sei hier sehr gut aufgehoben. Weiterhin gleicht er am Ende der Abrechnungsperiode zusätzlich Dreiviertel des jährlichen Defizits der Sucht- und Drogenberatung aus – und leistet damit zusätzliche finanzielle Hilfestellung. Die Beratungsangebote sind in der Regel kostenlos. Die Mitarbeitenden unterliegen der Schweigepflicht und behandeln alle Angelegenheiten vertraulich. Detaillierte Informationen gibt es online auf www.dwwf.de oder unter der Telefonnummer 05631/ 60330.

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