Kandidaten in der Diskussion

Edertal. Wer ist der beste Bürgermeister für Edertal? Im Rahmen einer von Thomas Korte moderierten Diskussionsrunde im Terassenhotel, zu welcher der

Edertal. Wer ist der beste Bürgermeister für Edertal? Im Rahmen einer von Thomas Korte moderierten Diskussionsrunde im Terassenhotel, zu welcher der Gewerbeverein alle drei Kandidaten an einen Tisch gebracht hatte, konnten sich die Bürger jetzt ein erstes Bild davon machen, welche Rezepte Claus Günther, Klaus Gier und Thomas Merle für die Gemeinde im Gepäck haben.

Bei der Kooperation mit den Gewerbetreibenden hielt Merle ein "gutes Zusammenspiel" für besonders wichtig, während Günther vorab gemeinsam mit den Unternehmen Ziele definieren will. Klaus Gier sagte dazu: "Die Idee muss von den Gewerbetreibenden kommen. Dann ist die Kommune gefordert mit einer gewissen Begeisterung die Rahmenbedingungen auszuloten".

Deutlichere Unterschiede zeigten sich bei der Frage, wie die Gemeinde in Zukunft gefördert werden soll. Thomas Merle will dies mit touristischen Angeboten in den Herbst- und Wintermonaten sowie einer Erweiterung der Einkaufsmöglichkeiten erreichen. Günther setzt dagegen auf den Erhalt und Ausbau von Arbeitsplätzen: "Wenn die Gemeinde aktiv ihren Standort bewirbt, ist es auch möglich Gewerbe anzusiedeln", lautete sein Kredo.

"Es kommt darauf an, die Region zu stärken", betonte Klaus Gier im Hinblick auf die interkommunale Zusammenarbeit. Der Gedanke, einen festen Wirtschaftsförderer einzustellen, fand nur bei Thomas Merle einen gewissen Anklang. Günther und Gier plädierten für mehr Freiräume in der Verwaltung, um die IEG besser und stärker zu unterstützen. In puncto Tourismus waren sich anschließend wieder Gier und Merle einig. Beide waren der Meinung, das Waldeck wieder mit ins Boot geholt werden müsse. Günther verwandte sich für eine grundsätzliche Änderung der Sichtweise: "Wir müssen alles im Tourismus aus Kundensicht sehen".

Zum Abschluss stand noch die finanzielle Situation der Gemeinde auf dem Fahrplan. Trotz unterschiedlicher Akzente herrschte doch in einem zentralen Punkt Konsens zwischen den drei Kandidaten: Kaputtsparen ist der falsche Weg.

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