Kastanienbaum als Dank - „Soldaten im Impfzentrum sind positives Signal“

Gruppenfoto mit der neu gepflanzten Kastanie.
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Gruppenfoto mit der neu gepflanzten Kastanie.

Gabriele Schettler aus Bad Wildungen stiftet einen Kastanienbaum für die Burgwaldkaserne. Sie dankt damit den Soldaten für ihren Einsatz im Impfzentrum.

Frankenberg. Als Gabriele Schettler aus Bad Wildungen, zu ihrem Impftermin losfuhr, hatte sie einen schweren Tag hinter sich und eigentlich kaum noch Kraft und Lust, den Weg zum Impfzentrum in Korbach auf sich zu nehmen. Als sie dort aber von den Soldaten des Bataillons Elektronische Kampfführung 932 EloKaBtl 932) empfangen und betreut wurde, war sie sogleich „sehr beglückt!“. Sie war so begeistert von „diesen zuvorkommenden, wohlerzogenen und schicken Soldaten“, dass sie spontan beschloss, ihren Dank ausdrücken zu wollen. Nach einigen Überlegungen und Austausch mit dem Kommandeur des Bataillons, Herrn Oberstleutnant Hoberg, entschloss sich Frau Schettler, den Soldaten und Soldatinnen der Burgwaldkaserne einen Baum zu spenden.

Da auch viele andere Menschen die hervorragende Arbeit der Soldaten in den Impfzentren erlebt hatten und ihren Dank ausdrücken wollten, fiel es Frau Schettler nicht schwer, Unterstützer für ihr Vorhaben zu finden. Die Sparkasse Waldeck-Frankenberg und das Frankenberger Gartencenter Meckelburg waren gerne bereit, sich an den Kosten und der Beschaffung eines geeigneten Baumes zu beteiligen. Bei der Wahl einigten sich die Beteiligten rasch auf eine rotblühende Kastanie. „Die Hülle der Frucht erinnert ja auch ein wenig an ein Covid-Virus!“ so Frau Schettler in ihrer Dankesrede. „…nach so viel Meckerei über das Virus und Alles, waren die Impfung und die Soldaten im Impfzentrum das positivste Signal…“ welches sie sich vorstellen konnte. Dafür Anerkennung auszudrücken sei ihr besonders wichtig.

Auch Landrat Dr. Reinhard Kubat hob die Bedeutung der Leistungen der Soldaten bei der Bekämpfung der Pandemie hervor und dankte allen Soldaten im Namen des Landkreises. Bürgermeister Rüdiger Heß teilte die Einschätzungen der Bedeutung der Arbeit der Soldaten und verwies auf die Wichtigkeit der Wertschätzung. Er sei froh, so Heß, dass er Bürgermeister einer Stadt sei, die so eine enge Verbindung zu seiner Garnison pflegt. So weht als äußeres Zeichen der Verbundenheit seit dem ersten Tag, an dem ein Frankenberger Soldat in einen Auslandseinsatz verlegte, die Fahne der Burgwaldkaserne vor dem Frankenberger Rathaus. „… Und sie wird auch so lange dort hängen, bis der letzte Frankenberger Soldat aus dem Einsatz zurück ist!“ so Heß.

Oberstleutnant Hoberg: „Die Währung des Soldaten ist die Anerkennung derer, denen er treu dient.“ Er versprach, den Baum zu hegen und zu pflegen, sodass er lange als Symbol für die Verbundenheit von den Soldaten und den Bürgern des Landkreises im Eingangsbereich der Burgwaldkaserne stehen möge – vis a vis mit dem Gedenkstein zu Ehren der Gefallenen des Verbandes.

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