Keine Überraschung: Löwen unterliegen Offenbach

Fußball. Die Überraschung blieb aus – weil die Löwen gestern gegenüber ihrer bisherigen Saisonleistung auch nicht zu überraschen vermochten. Un

Fußball. Die Überraschung blieb aus – weil die Löwen gestern gegenüber ihrer bisherigen Saisonleistung auch nicht zu überraschen vermochten. Und so durfte der XXL-Scheck über 5.000 Euro, den der Verein seinen Spielern zur Motivation als Siegprämie an die Kabinentür hatte hängen lassen, uneingelöst im Papierkorb verschwinden. Mit 0:2 unterlag der KSV Hessen gestern im Auestadion vor 3.500 Zuschauern dem Drittligisten aus Offenbach, der nun im Finale auf den Verbandsligisten Ederbergland trifft.Schon die ersten 30 Minuten hatten gestern abend Schlimmes vermuten lassen: Geradezu lethargisch hatten sich die Löwen auf dem Rasen präsentiert. Der Wille, mit einem Sieg die verkorkste Saison aufzuhübschen – nicht sichtbar. Ihre Zaghaftigkeit nutzten die Gäste: Mit einem Seitfallzieher ließ Offenbachs Hayer in der 19. Minute Torwart Domaschke keine Chance.

"Die Mannschaft hat mir zu wenig Leidenschaft gezeigt,  deswegen musste ich draussen die Ärmel hochkrempeln", erklärte KSV-Trainer Uwe Wolf seinen Rabatz an der Außenlinie. Das wirkte: Ein Ruck ging durch die Mannschaft und Chancen von Mayer (Freistoß an die Latte, 43. Minute) und Ochs (Distanzschuss, 45.) "haben uns noch ins Schwitzen gebracht", analysierte Offenbach Trainer Arie van Lent nach der Partie.Kurz verlor seine Mannschaft im zweiten Durchgang den Faden, hatte jedoch mit der nötigen Cleverness keine Mühe, die Drangphase der Löwen ohne Gegentor zu überstehen. Denn dafür war das Spiel der Löwen nach vorn zu unorganisiert, die Kasseler in den Zweikämpfen zu schwach. Stattdessen gabs den Treffer auf der anderen Seite, als Hahn mit Zepek, Gerdes und Domaschke gleich drei Kasseler austanzte und zum 0:2 einschob."Mit dem Engagement meiner Mannschaft konnte ich mich am Ende identifizieren", lobte Wolf zumindest den Einsatz seiner Truppe.Allerdings müsse man angesichts fehlender spielerische Klasse  auf der ein oder anderen Position unbedingt nachlegen. Oder, wie es Vorstandsmitglied Jens Rose blumig ausdrückte: "Aus einer Stachelbeere macht man eben keine Orchidee."

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