Klagen zu Dieselfahrverboten gehen weiter: Auch kleinere Städte überschreiten Grenzwerte

Die Deutsche Umwelthilfe (DUH) hat weitere Klagen zur Durchsetzung der „Sauberen Luft“ durch Diesel-Fahrverbote sowie weiterer konkreter Maßnahmen eingereicht.

Hessen - Die Deutsche Umwelthilfe (DUH) klagt aktuell in Limburg (Hessen) und Oldenburg (Niedersachsen). In beiden Städten wird der EU-Grenzwert für Stickstoffdioxid (NO2) von 40 Mikrogramm pro Kubikmeter (µg /m³) im Jahresmittel erheblich überschritten.

In Limburg wurde laut Umweltbundesamt an der Messstation Schiede I im Jahr 2017 immer noch ein Wert von 58 µg NO2/m³ ermittelt. In Oldenburg liegt der Wert für NO2 an der Messstelle Heiligengeistwall bei 49 µg/m³, teilt die DUH mit. Weitere Klagen sollen für Bielefeld, Hagen, Oberhausen, Wuppertal und Freiburg im November 2018 folgen. Damit klagt die Deutsche Umwelthilfe dann in 34 durch Dieselabgase belasteten Städten.

Rubriklistenbild: © picture alliance/dpa

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