Kleine Ersthelfer an Grundschule in Bad Wildungen ausgebildet

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Eine erlebnisreiche Unterrichtsstunde: Die kleinen Ersthelfer der Grundschule Breiter Hagen durften sich den Rettungswagen genau anschauen.

An der Grundschule "Breiter Hagen" fand anlässlich der Woche der Wiederbelebung eine Erste Hilfe Aktionstag statt.

Bad Wildungen - Anlässlich der „Woche der Wiederbelebung“ vom 17. bis 23. September 2018 haben Ärzte und Rettungsassistenten der Asklepios Stadtklinik Bad Wildungen in dieser Woche die Grundschule Breiter Hagen für einen „Erste Hilfe Aktionstag“ besucht.

Unter Anleitung von Hauke Rudolph, Assistenzarzt für Anästhesie, Peter Eigendorf, Facharzt für Chirurgie, und Andreas Spratte, Fachkrankenpfleger für Anästhesie, Intensiv- und Notfallmedizin, wurden alle Schüler der Jahrgangsstufen eins bis vier spielerisch in Erste Hilfe ausgebildet. „Die Resonanz der teilnehmenden Schüler und Lehrer war sehr gut. Ausnahmslos alle waren mit großer Begeisterung dabei“, erzählt Grit Imhof, Direktorin der Schule. Erste Hilfe Maßnahmen sollten nicht erst beim Führerschein ins Bewusstsein rücken oder zum Thema werden, wenn die Notsituation da ist oder war. Wichtig sei, Kindern schon in der Grundschule das Thema „Erste Hilfe“ näher zu bringen und sie frühzeitig als kompetente Ersthelfer auszubilden. „Auch Grundschüler können in die Situation geraten, einem Menschen helfen zu müssen. Ein Notfall kann jeden treffen und das überall. Wenn dann kein Erwachsener vor Ort ist, sollten auch die Kleinen wissen, was zu tun ist“, betont Spratte.

Die Kinder haben gelernt, was sie tun können, wenn eine Person sich verletzt hat oder es ihr schlecht geht und wie sie unter der Rufnummer 112 einen Notruf absetzen. Als große Überraschung kam ein Rettungswagen des DRK auf den Schulhof. Die Schüler durften sich den Wagen von innen und außen genau anschauen und sogar das Blaulicht ausprobieren. Auch ein echter Notfall wurde simuliert. Jeweils drei Schüler wurden zu Einsatzkräften und ein Schüler zum Unfallopfer, das mit einer Krankentrage in den Rettungswagen geschoben wurde. „Trotz des ernsten Themas, sollten die Kinder natürlich Spaß haben“, so Rudolph. Den hatten die kleinen Ersthelfer und waren froh, dass es sich nicht um einen echten Einsatz handelte.

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