Knigge-Training für Handwerks-Lehrlinge

Waldeck-Frankenberg. Ein Knigge-Training für Handwerks-Lehrlinge hat die Kreishandwerkerschaft Waldeck-Frankenberg im Rahmen des Projektes "TOPA

Waldeck-Frankenberg. Ein Knigge-Training für Handwerks-Lehrlinge hat die Kreishandwerkerschaft Waldeck-Frankenberg im Rahmen des Projektes "TOPAS (Top-Ausbildungsstelle)" durchgeführt. Auszubildende der an dem Projekt beteiligten Unternehmen konnten an dem Workshop teilnehmen.

Das Knigge-Training wurde unter Leitung der zertifizierten Knigge-Trainerin Barbara Rumpf durchgeführt. Neben einer kurzen Einführung in Leben und Werk des Adolph Freiherr Knigge stand vor allem die praktische Anwendung guter Umgangsformen auf dem Programm der Teilnehmer.

"Ein gutes, zuvorkommendes und seriöses Miteinander gehört gerade im Handwerk einfach dazu", erklärte Tanja Seraphin, Projektbetreuerin bei der Kreishandwerkerschaft für das Projekt TOPAS. Zentraler Bestandteil des Tagesseminars war daher eine umfangreiche, praxisorientierte Einweisung in korrektes Verhalten gegenüber den Kunden. Dazu gehörten Pünktlichkeit, korrektes Parken, Höflichkeit, Begrüßung, Achtung des Eigentums des Kunden, Verhalten beim Kunden zu Hause sowie allgemeine Sauberkeit und Ordnung.

Ebenso seien jedoch die wichtigsten Regeln aus dem berühmten Werk Knigges "Über den Umgang mit Menschen" zeitgemäß und praxisorientiert dargestellt worden, sagte die Knigge-Trainerin, Barbara Rumpf: "Die Teilnehmer haben beispielsweise anhand der korrekten Haltung des Bestecks Tischmanieren verfeinert und gelernt in welchen Runden beziehungsweise bis zu wie vielen Personen per Handschlag begrüßt wird."

Einen besonderen Schwerpunkt bildete der Themenbereich Kommunikation. Ziel war es, die kommunikativen Fähigkeiten der Teilnehmer für Beruf und Privatleben nachhaltig zu verbessern. Nach Auskunft von Barbara Rumpf wurde sowohl die kommunikative Kompetenz geschult, als auch die Fähigkeit des sogenannten Small Talk. Gerade diese Fähigkeit könne sowohl im Kundenkontakt, als auch im Privatleben weiterhelfen. Denn Small Talk schaffe Vertrauen und sei eine ausgezeichnete Möglichkeit, auch geschäftliche Themen beim Gesprächspartner anzusprechen.

Erfreut über den positiven Verlauf des Seminars sowie die rege Beteiligung der Lehrlinge zeigte sich der Hauptgeschäftsführer der Handwerksorganisation, Gerhard Brühl: "Der Kunde steht im Mittelpunkt unseres wirtschaftlichen Handelns. Daher ist es wichtig, ihm gegenüber seriös und ordentlich auftreten zu können. Gerade um erfolgreich und höflich kommunizieren zu können, benötigt man das richtige Handwerkszeug. Insofern sind unsere jungen Handwerker auch hier passgenau geschult worden. Denn Handwerkszeug ist natürlich unser Metier."

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