Kommunikation zwischen Hundeführer, Hund und Schutzdiensthelfer überzeugten

Korbach. Am vorletzten Wochenende bot der Verein für Gebrauchshunde Korbach e. V. bei strahlendem Sommerwetter eine Fortbildung für Hundeführer und

Korbach. Am vorletzten Wochenende bot der Verein für Gebrauchshunde Korbach e. V. bei strahlendem Sommerwetter eine Fortbildung für Hundeführer und Schutzdiensthelfer der Extraklasse. Ein Workshop mit Hotte Toporek aus Berlin. Er ist Leiter des Competence Centers Berlin vom Schäferhundverein RSV2000, lehrte zum zweiten Mal die zahlreichen Teilnehmer auf dem Hundeübungsplatz des VfG Korbach, wie man den Schutzdienst sinnvoll aufbaut.

Der Schäferhundverein RSV2000 hat ein einfaches, leicht verständliches Farbensystem für den sinnvollen Aufbau im Schutzdienst entwickelt. Da sich Menschen nachweislich Farben schneller und einfacher merken als Wörter, hat sich der RSV2000 für dieses System entschieden. Die Farbe grün steht für den Beutetrieb beim Hund, Blau steht für die Unterordnung, Grau für den Wehr- und Aggressionsbereich beim Hund, Orange ist die neutrale Farbe, in der der Hund nichts zeigen muss.

Sowohl Hundeführer als auch teilnehmende Schutzdiensthelfer wurden bis ins kleinste Detail angeleitet, um die Kommunikation zwischen Hund, Hundeführer und Schutzdiensthelfer zu verbessern. Ein Hund muss in einer Schutzhund 3 Prüfung insgesamt 16 Triebwechsel anzeigen. Wie man diese sinnvoll und für den Hund verständlich ohne unnötige Zwänge aufbaut, wann und wie der Schutzdiensthelfer in den Beute- oder Aggressionsbereichen des Hundes arbeiten muss oder auch wie der Hund bei steigender Trieblage immer noch dem Hundeführer zuhört und die gegebenen Kommandos annimmt wurde ebenso gezeigt, wie der Aufbau von Junghunden und die Absicherung von älteren Hunden.

Am Ende des Seminars waren sich alle Teilnehmer, die teilweise sogar aus dem Frankfurter Raum angereist waren, einig, dass diese Art von Schutzdienstarbeit für jeden verständlich ist und die Hunde über sinnvolle Kommunikation schneller die Abläufe des Schutzdienstes und die so wichtigen "ruhigen Griffe" erlernen.

Im Anhang einige Bilder vom Seminar. Bild 1 zweigt die Schutzdiensthelfer-Anfänger bei der Trockenarbeit, Bild 2 zeigt die Schutzdiensthelfer im Rollenspiel als Hundeführer, Hund und Helfer, Bild 3 Gruppenbild aller Teilnehmer und Hotte Toporek, Bild 4 zeigt 1. Vorsitzenden Gunter Weber mit seiner Malinoishündin beim Schutzdienst.

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