Konzept für ein „Frankenberg 5.0“ soll bei Landesgartenschau überzeugen

Haben am Montag erfolgreich die Bewerbungsunterlagen für die Landesgartenschau 2027 auf den Weg gebracht  v.r.): Sophie Bittner  Stadtentwicklung), Rüdiger Heß  Bürgermeister), PresFlorian Held  Pressesprecher) und Karsten Dittmar  Leiter Stadtentwicklung).
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Haben am Montag erfolgreich die Bewerbungsunterlagen für die Landesgartenschau 2027 auf den Weg gebracht v.r.): Sophie Bittner Stadtentwicklung), Rüdiger Heß Bürgermeister), PresFlorian Held Pressesprecher) und Karsten Dittmar Leiter Stadtentwicklung).

Die Bewerbung der Stadt Frankenberg Eder) für die Landesgartenschau 2027 ist komplett und die Machbarkeitsstudie im Umweltministerium angekommen.

Frankenberg. Die Bewerbung der Stadt Frankenberg Eder) für die Landesgartenschau 2027 ist komplett und die Machbarkeitsstudie im Umweltministerium angekommen.

„Wir setzen auf Sieg“

„Wir sind angetreten, um die Landesgartenschau 2027 nach Frankenberg zu holen. Wir setzen auf Sieg“, gab sich Bürgermeister Rüdiger Heß am Montag zuversichtlich. „Seit 2017 hat sich Frankenberg auf diesen Moment vorbereitet.“ Bis zuletzt sei noch mit viel Leidenschaft, Kreativität und Engagement an der Machbarkeitsstudie gearbeitet worden. „Just in time ist die 120-seitige Broschüre fertig geworden“, bestätigte Heß. Er dankte allen, die dazu in den letzten Wochen und Monaten beigetragen haben – vor allem auch innerhalb der Verwaltung. „Ich kann mehr als stolz sein auf dieses Team.“

Viel Engagement und Interesse bestätigte Heß auch den Frankenbergern.

„Die Machbarkeitsstudie ist nicht am grünen Tisch entstanden. Über mehrere Beteiligungsformate wurden viele Ideen aus der Bürgerschaft eingebracht, die ihren Weg ins Konzept gefunden haben.“ Für die Machbarkeitsstudie hatte die Stadt gemeinsam mit den Planungsbüros verschiedene Expertenrunden einberufen, eine Ideen-Rallye und ein Kulturfest veranstaltet, war mit einer wandernden Litfaßsäule in der Stadt unterwegs und hat über eine Haushaltsumfrage Ideen und Stimmung abgefragt.

Einen breiten Rückhalt in der Region dokumentieren auch die 30 Logos, welche die Rückseite der Machbarkeitsstudie zieren. Zahlreiche Unternehmen, Verbände und Institutionen haben sich – zum Teil mit ganz konkreten Angeboten – für die Frankenberger Landesgartenschaubewerbung ausgesprochen.

„Wir haben uns im Prozess stark vernetzt und das Konzept mit vielen Partnern in der ganzen Region verankert“, bestätigt auch Karsten Dittmar, Leiter des zuständigen Fachbereichs Stadtentwicklung, Umwelt und Finanzen. „Herausgekommen ist ein Konzept für ein Frankenberg 5.0 – smart, vernetzt und grün. Es reicht in vielen Bereichen über den Zeitraum der Landesgartenschau 2027 hinaus und hat Auswirkungen auf Wohnen, Leben, Mobilität, Naherholung und Stadtklima.“

Können die Schau schaukeln

Für den Zeitraum bis 2028 stehen laut Machbarkeitsstudie den Ausgaben von rund 19 Millionen Euro für Investitionen und 9,8 Millionen Euro für die Durchführung erwartete Fördermittel in Höhe von rund 11 Millionen Euro und Einnahmen aus Ticket-Verkauf, Verpachtungen, Parkgebühren, etc. in Höhe von knapp 6 Millionen gegenüber.

Das Regierungspräsidium Kassel als Kommunalaufsicht hat bereits bestätigt, dass die Stadt finanziell gut in der Lage ist, die Landesgartenschau durchzuführen. Was jetzt noch fehlt ist der Zuschlag aus Wiesbaden. „Die Fachkommission des Landes hat sich bereits für das erste Quartal 2021 angekündigt, um die geplanten Flächen in Frankenberg zu begutachten“, so Bürgermeister Heß. „Hier werden wir uns optimal präsentieren und freuen uns, wenn die Politik sich dann im besten Fall für Frankenberg entscheidet.“

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