TSV Korbach: 200.000 Euro für den Bau des neuen Sportzentrums vom Land Hessen

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Die Landtagsabgeordneten Dr. Daniela Sommer (5. v.l.) und Armin Schwarz (6.v.r.), TSV-Geschäftsführerin Angela König (5.v.r.), Sportkreisvorsitzender Uwe Steuber (2v.r.) und stellv. Vorsitzender Thorsten Spohr (TSV Korbach) (r.) bei der Bescheidübergabe mit Staatssekretär Mark Weinmeister.

Mit dem Bau des neuen Sportzentrums will der Verein seinen rund 2.700 Mitgliedern in 19 Sparten gerecht werden. Da kommen die Mittel vom Land Hessen gerade recht.

Korbach - Das Land Hessen unterstützt den TSV Korbach 1850/09 e. V. beim Bau seines neuen Sportzentrums. Europastaatssekretär Mark Weinmeister hat einen Zuwendungsbescheid des Hessischen Ministeriums des Innern und für Sport über 200.000 Euro übergeben.

„Der TSV Korbach stellt sich den Herausforderungen unserer Zeit. Die Altersstruktur der Gesellschaft verändert sich, die Anforderungen im Beruf steigen und auch der Trend zur Individualität nimmt zu. Dem Mitgliederschwund, der sich daraus ergibt, will der Verein mit neuen Angeboten entgegentreten. Die Hessische Landesregierung unterstützt ihn dabei gern“, sagte Weinmeister bei der Übergabe. „Lebendige Vereine sind ein wichtiger Standortfaktor für Kommunen.“ Deshalb sei es ein Ziel der Hessischen Landesregierung, den Sportvereinen eine zeitgemäße und bedarfsgerechte Sportstätteninfrastruktur bereit zu stellen.

Der TSV Korbach ist ein Mehrspartenverein mit 19 Abteilungen und rund 2.700 Mitgliedern. Neben klassischen Sportarten wie Fußball, Basketball, Handball, Judo oder Leichtathletik werden auch weniger bekannte Sportarten wie Lubky, Twirling oder Parkour angeboten. Eine Analyse des Vereins hat hohe Nachfrage an Gesundheit, Fitness und Bewegung bis ins hohe Alter ergeben. Der TSV Korbach sieht darin auch die Chance, Mitglieder zurückzuholen. Deshalb baut der Verein ein Sportzentrum, das zwei Gymnastikräume samt Nebenräumen enthält. Die Verantwortlichen planen ein vielfältiges Angebot aus dem Bereich Fitness und Gesundheit und können sich auch Kooperationen mit Kliniken vorstellen. Der Bau des Sportzentrums wird außerdem durch einen privaten Förderer maßgeblich unterstützt.

Mark Weinmeister wies darauf hin, dass im Förderprogramm Vereinseigener Sportstättenbau des Landes jährlich 1,86 Millionen Euro zur Verfügung stehen. Hiermit sollen besonders teure Investitionen hessischer Sportvereine gefördert werden, die zugleich einen besonderen Stellenwert in der jeweiligen Region haben. Aufgrund dieser besonderen regionalen Bedeutung können in diesem Förderprogramm Landeszuwendungen von bis zu 200.000 Euro gewährt werden.

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