Korbachs Großbaustellen sind enorme Herausforderungen

Blick in die Bahnhofstraße in Korbach
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So sah es noch Ende Dezember 2016 aus.
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Blick in die Bahnhofstraße in Korbach am 7. Juni 2017.

Einen ersten Vorgeschmack, was in den nächsten Monaten noch alles ansteht, haben Besucher, Anwohner und Geschäftsinhaber an Korbachs Flaniermeile und dem Bahnhofareal nun bekommen. 

Korbach. Nur holprig geht es für jeden Besucher durch den im Bau befindlichen Teil der Fußgängerzone in Korbach. Familien mit kleinen Kindern müssen ihre zappeligen Buggy-Räder mit starken Handgelenken durch die Schotterflecken bugsieren. Frauen mit Stöckelschuhen staksen mehr als das sie gehen.

Selbst mit flachen Schuhe ist Vorsicht angesagt, um die Knöchel in der Richtung zu halten. Mittlerweile regieren die Bauzäune den Strom der Einkaufswilligen. Undurchsichtig ist teils die Wegführung. Bauarbeiter pfeifen jeden zurück, der an der falschen Seite des geöffneten Bauzauns vorbei gehen will. Die Eisdielen versuchen Nischen zu finden. Die Feuerwehr dürfte im Notfall ihre Mühe haben, sich am Bauzaun vorbeizuarbeiten. Der Platz dürfte zwar für die Fahrzeuge reichen. Allerdings müssten im Notfall tagsüber alle Fußgänger rechtzeitig aus dem Weg springen und hoffentlich ein Plätzchen finden, um nicht die Zufahrt zu blockieren. Die logistische Herausforderung, die sich die Stadt mit dem enormen Bauvorhaben gestellt hat, zeigt ihr erstes Ausmaß.

Die ersten Meter des alten Pflasters wurden mit dem Presslufthammer ab dem „Loch“ gelockert und sind aufgenommen. Ans Eingemachte geht es jetzt. Am anderen Ende der Bahnhofstraße werden letzte Anschlüsse gelegt. Vor der neuen Gaststätte am Berndorfer Tor mussten die Bäumchen, die noch am Abend der Eröffnung eiligst in die Erde gesetzt wurden, schon wieder weichen. Auch der geschotterte Außenbereich ist größtenteils wieder umgegraben.

Aber! - Es geht voran. Das ist deutlich sichtbar, auch wenn sich jeder Besucher, Anwohner und Geschäftsinhaber schon jetzt die neu gepflasterte Bahnhofstraße herbeisehnen dürfte. Das wird aber noch knapp ein Jahr dauern. Geduld und Ausdauer sind weiterhin gefragt. Eifriges Arbeiten ist auch an der Baustelle auf dem ehemaligen Bahnhofs- und ZOB-Areal angesagt. Hier gleicht nichts mehr dem, wie es vorher war. Zuletzt fiel das Dach am Bahnsteig. Mehr Bilder dazu...

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