Korbach schafft neuen geschützten Pflegebereich für Demenzerkrankte

Szene vom Eröffnungstag, 7. September 2018, am städtischen Pflegezentrum „Haus am Nordwall“ in Korbach.
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Szene vom Eröffnungstag, 7. September 2018, am städtischen Pflegezentrum „Haus am Nordwall“ in Korbach.
Szene vom Eröffnungstag, 7. September 2018, am städtischen Pflegezentrum „Haus am Nordwall“ in Korbach.
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Szene vom Eröffnungstag, 7. September 2018, am städtischen Pflegezentrum „Haus am Nordwall“ in Korbach.
Szene vom Eröffnungstag, 7. September 2018, am städtischen Pflegezentrum „Haus am Nordwall“ in Korbach.
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Einrichtungsleiterin Ribana Klabunde und Bürgermeister Klaus Friedrich.
Szene vom Eröffnungstag, 7. September 2018, am städtischen Pflegezentrum „Haus am Nordwall“ in Korbach.
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Einrichtungsleiterin Ribana Klabunde und Karl-Heinz Welteke, Vorsitzender des Einrichtungsbeirates.
Szene vom Eröffnungstag, 7. September 2018, am städtischen Pflegezentrum „Haus am Nordwall“ in Korbach.
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Einrichtungsleiterin Ribana Klabunde und Karl-Heinz Welteke, Vorsitzender des Einrichtungsbeirates.
Szene vom Eröffnungstag, 7. September 2018, am städtischen Pflegezentrum „Haus am Nordwall“ in Korbach.
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Geschäftsführer Christian Jostes, Einrichtungsleiterin Ribana Klabunde und Pflegedienstleiterin Agnes Schmidt.
Szene vom Eröffnungstag, 7. September 2018, am städtischen Pflegezentrum „Haus am Nordwall“ in Korbach.
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Gemeinsam ließen...
Szene vom Eröffnungstag, 7. September 2018, am städtischen Pflegezentrum „Haus am Nordwall“ in Korbach.
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...Christian Jostes, Ribana Klabunde, Claudia Schneider, Karl-Heinz Welteke, Agnes Schmidt und Klaus Friedrich...

In Korbach ist ein neuer geschützter Pflegebereich für Demenzerkrankte entstanden. Für 1,4 Millionen Euro hat die Stadt beim Haus am Nordwall um- und angebaut.

Korbach - Mit 1,4 Millionen Euro hat die Stadt Korbach einen geschützten Pflegebereiche für Demenzerkrankte geschaffen. Dazu ist ein Teil des Erdgeschosses im städtischen Seniorenzentrum Haus am Nordwall um- und angebaut worden.

Im Januar 2018 hatten die Umbauarbeiten begonnen. Bis März wurde demontiert, abgerissen und der Rohbau geschaffen. Bis Juni folgten der Trockenbau und die Installationen. Keine zwei Monate später waren die Fenster und Türen eingesetzt. Im August ging es bereits an die Gestaltung der Außenanlage, so dass zum heutigen 7. September 2018 die offizielle Eröffnung des modernen Pflegebereiches gefeiert werden konnte.

„Wir haben hier eine Qualität geschaffen, die sich sehen lassen kann. Es ist ein Leuchtturmprojekt für die Stadt und die Umgebung“, unterstreicht Bürgermeister Klaus Friedrich bei seiner Festrede. Friedrich kündigte zugleich an: „Das wird nicht das Letzte sein, was wir hier bauen wollen.“ Die Stadt leiste sich bewusst eine solche Einrichtung und es sei die richtige Entscheidung gewesen, das Krankenhaus und das Altenheim zusammenzuführen, betont der Bürgermeister.

Bei der räumlichen Gestaltung des neuen Wohnbereichs wurde von Anfang an darauf geachtet, den Bedürfnissen von Senioren mit Demenz Rechnung zu tragen.

Besonders Fehlwahrnehmungen sollen vermieden werden. Wahrnehmungsstörungen können zu Belastungssymptomen wie Unruhe und Angst führen. Die nun gewählte Gestaltung fördere hingegen das Wohl- und Sicherheitsempfinden des demenziell erkrankten Menschen. Helle Lichtverhältnisse, kaum Schattenbildung und Spiegelungen sind auf das veränderte dimensionale Sehen abgestimmt. Dazu ist eine klare und warme Farbgebung ohne Strukturen gewählt worden, die beruhigend wirkt und Fehleinschätzungen und Verwirrungen mindert.

Eine große Küche und das Wohnzimmer stellen die zentralen Orte des Wohnbereiches dar. Hier spielt sich das alltägliche Leben ab, hier trifft sich die Gemeinschaft. Die zukünftigen Bewohner wohnen in 20 modernen Einzelzimmern mit Bad, welche mit einem Pflegebett, einem Nachtschrank und einem Einbauschrank ausgestattet sind und zudem Platz für eigene Möbel bieten. Dazu wurde Außen ein geschützter Gartenbereich gestaltet.

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