Korbach will es besser machen als Marburg und Kassel

Uwe Kemper
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Korbach. Jetzt ist es an der Arbeitsagentur in Korbach, die Menschen im Schwalm-Eder Kreis zu betreuen.Bundesweit werden die Agenturbezirke umstruktur

Korbach. Jetzt ist es an der Arbeitsagentur in Korbach, die Menschen im Schwalm-Eder Kreis zu betreuen.

Bundesweit werden die Agenturbezirke umstrukturiert. Wurde der Schwalm-Eder-Kreis zuvor von Marburg und Kassel geleitet, so obliegt es nun Uwe Kemper in Korbach die Geschäftsstellen zu koordinieren und Vorgaben einzufordern.

"Die Agentur für Arbeit Korbach freut sich ab Montag, 1. Oktober, für die zwei flächengrößten hessischen Landkreise zuständig zu sein", kommentiert Leiter Uwe Kemper in Korbach die Zusammenlegung. Neben der Hauptagentur in der hiesigen Kreisstadt und den Geschäftsstellen in Frankenberg sowie Bad Arolsen zäheln nun auch die Geschäftsstellen in Fritzlar, Homberg, Melsungen und Schwalmstadt dazu.

Die Menschen im Schwalm-Eder Kreis behalten ihre bisherigen Ansprechpartner und Anlaufadressen. "Da aber alle Fäden in der Hauptagentur Korbach zusammen laufen, wird es noch besser als bisher gelingen, die verschiedenen Anliegen schnell, kompetent und effizient zu bedienen", stellt Kemper in Aussicht.

Im Schwalm-Eder Kreis soll es nun einen Verbund der Geschäftsstellen unter der Leitung von Franz-Martin Büscher in Fritzlar geben.

Arbeitslosigkeit geht weiter zurück - Stellenbestand aber auch

Genau 3.983 Kreisbewohner sind aktuell ohne Beschäftigung gemeldet, 291 weniger als im August. Die Arbeitgeber nehmen aber weniger Einstellungen vor. "Vor allem die langfristig unsichere Auftragslage wird hier als Begründung genannt", kommentiert Uwe Kemper, den Rückgang an neuen Beschäftigungsmöglichkeiten.

Im September 2012 wurden 431 offene Stellen von Unternehmen und öffentlichen Arbeitgebern neu gemeldet. Der aktuelle Stellenbestand beträgt 799 Beschäftigungsmöglichkeiten. Das sind 40 weniger als vor einem Monat und 177 weniger als vor einem Jahr.

Insgesamt melde die September-Statistik erstmals die Anzahl sozialversicherungspflichtig Beschäftigter zum Stichtag 31. März 2012 mit 55.276 Personen. Das seien 0,2 Prozent weniger als im Vorquartal, aber 2,4 Prozent mehr als im Vorjahresquartal.

"Tatsächlich ist die Beschäftigung gegenüber dem letzten Quartal leicht zurück gegangen. Insgesamt liegt der Bestand aber über der durchschnittlichen Entwicklung der letzten fünf Jahre", freut sich der Agenturchef.

1.924 Menschen sind ohne Arbeit im September in Korbach und Bad Wildungen registriert. Das sind 119 weniger als im August. Die Geschäftsstelle Frankenberg meldet 1.159 Arbeitslose (105 weniger als im August). 900 Menschen stehen in Bad Arolsen auf der Straße. Im Vergleich zum August sind das 67 weniger.

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