Kreis vergibt Impftermine: Neue Hotline für Waldeck-Frankenberg eingerichtet

Die 100.000. Impfung, die im Impfzentrum in Korbach vergeben wurde, ging an Timo Hünig aus Hatzfeld 4.v.l.). Mit dabei: Landrat Dr. Reinhard Kubat, Soldat Maximilian, Bachschat, der medizinische Leiter Dr. Peter Ahrens, Schichtleitung Saskia Reyer, die medizinische Fachangestellte Ingrid Olschewski, der Leiter des impfzentrums Gerhard Biederbick sowie der Erste Kreisbeigeordnete Karl-Friedrich Frese.
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Die 100.000. Impfung, die im Impfzentrum in Korbach vergeben wurde, ging an Timo Hünig aus Hatzfeld 4.v.l.). Mit dabei: Landrat Dr. Reinhard Kubat, Soldat Maximilian, Bachschat, der medizinische Leiter Dr. Peter Ahrens, Schichtleitung Saskia Reyer, die medizinische Fachangestellte Ingrid Olschewski, der Leiter des impfzentrums Gerhard Biederbick sowie der Erste Kreisbeigeordnete Karl-Friedrich Frese.

Für eine Herdenimmunität und eine damit verbundene mögliche dauerhafte Rückkehr zu einer neuen Normalität ist die aktuelle Impfqoute Quote leider noch zu gering, wie die Amtsärztin des Landkreises Valentina Dick bestätigt.

Korbach. Im Impfzentrum in der Kreisstadt ist kürzlich die 100.000ste Impfungen gegen das Coronavirus verabreicht worden. Timo Hünig aus Hatzfeld erhielt die Spritze, die den Impffortschritt im Kreis markiert.

Mit Stand vom 14. Juli sind bisher sind im Impfzentrum Korbach und durch die mobilen Teams im Landkreis insgesamt 103.029 Impfstoffdosen verabreicht worden. 57.425 Erstimpfungen Impfquote: 36,7 Prozent) und 45.604 Zweitimpfungen Impfquote: 29,2 Prozent).

Die Anzahl der Impfdosen, die in den Hausarztpraxen und durch die Betriebsärzte bislang verimpft wurden, sind darin nicht abgebildet.

Immunität ist längst nicht erreicht

Für eine Herdenimmunität und eine damit verbundene mögliche dauerhafte Rückkehr zu einer neuen Normalität ist die Quote leider noch zu gering. Das bestätigt auch die Amtsärztin des Landkreises und stellvertretende Leitung des Fachdienstes Gesundheit Valentina Dick: „Um eine Herdenimmunität zu erreichen und so die Pandemie dauerhaft einzudämmen, müssten über 80 Prozent der Menschen bundesweit geimpft sein.“

In der Pandemiebekämpfung sind Impfungen ein wichtiger Baustein, insbesondere im Hinblick auf die Ausbreitung der Delta-Variante, die bundesweit aktuell nahezu das Infektionsgeschehen dominiert. Nicht zu vergessen sei, dass man mit einer Impfung sowohl seine Lieben, als auch sich selbst vor dem Virus schütze.

„Wir beobachten mit Sorge die Entwicklung in Ländern wie Spanien oder Großbritannien, wo sich die Delta-Variante zunehmend ausbreitet. Damit bundesweit und in Waldeck-Frankenberg die aktuell niedrige Inzidenz bestand hat, müssen die Impfungen nun weiterhin zügig voranschreiten

In Waldeck-Frankenberg kann telefonisch unter Tel. 05631 – 57 308 89 ein persönlicher Impftermin direkt im Korbacher Impfzentrum vereinbart werden. Die Hotline ist montags bis samstags von 8.30 bis 18.30 Uhr besetzt. Jeder kann dort einen Erst-Impftermin vereinbaren.

Menschen, die bereits einmal geimpft sind, haben bereits für die zweite Impfung einen festen Folgetermin dort, wo sie die erste Impfung erhielten. „Mit der telefonischen Wunschterminvergabe können wir zusätzlich zum Terminvergabeportal des Landes hessen und unserer Impfnachrücker-Plattform auch den Menschen ein schnelles Angebot machen, die wegen der Arbeit oder der Kinderbetreuung terminlich nicht so flexibel sind“, betont Landrat Dr. Reinhard Kubat.

„Wir möchten den Weg zur Impfung für die Menschen in Waldeck-Frankenberg so einfach wie möglich gestalten.“ Die Wunschterminvergabe per Telefon sei ein Baustein. Weitere Informationen zur Wunschterminvergabe gibt es auch online unter www.landkreis-waldeck-frankenberg.de/wunschtermin.

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