„KreisBar“ eröffnet: Lebenshilfe Werk führt Kantine im Korbacher Kreishaus

Gemeinsam mit den Kreisbeigeordneten Hannelore Behle und Fritz Schäfer, den Mitarbeitern des Fachdienstes Gebäudewirtschaft sowie Lebenshilfe-Geschäftsführer Christoph Hille und Kirsten Hille haben Dr. Reinhard Kubat und Karl-Friedrich Frese die „KreisBar“ eröffnet.
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Gemeinsam mit den Kreisbeigeordneten Hannelore Behle und Fritz Schäfer, den Mitarbeitern des Fachdienstes Gebäudewirtschaft sowie Lebenshilfe-Geschäftsführer Christoph Hille und Kirsten Hille haben Dr. Reinhard Kubat und Karl-Friedrich Frese die „KreisBar“ eröffnet.

Seit dieser Woche betreibt das Lebenshilfe-Werk Korbach die Kantine im Korbacher Kreishaus.

Korbach - Seit dieser Woche betreibt das Lebenshilfe-Werk Korbach die Kantine im Korbacher Kreishaus. Die „KreisBar“ wird von einem achtköpfigen Team geführt, das aus Menschen mit Beeinträchtigungen besteht, die von zwei Fachkräften angeleitet und gefördert werden. Zum Teil haben sie bereits gastronomische Erfahrungen in der KostBar gesammelt.

Im Rahmen des neuen Angebots werden die Mitarbeiter der Kreisverwaltung sowie Besucher künftig mit regionalen Produkten verwöhnt. Neben dem Kantinenbetrieb wird sich das Team um das Catering bei Sitzungen, Feierlichkeiten und Konferenzen kümmern.

Erster Kreisbeigeordneter Karl-Friedrich Frese erinnerte in seinem Grußwort daran, dass Inklusion eines der Schlüsselworte unserer Zeit sei. „Wir wollen allen Menschen gleiche Lebensbedingungen und damit auch gleiche Chancen eröffnen; deshalb haben wir beim Landkreis eigens eine Stelle für Inklusion geschaffen, um diesen Prozess voranzutreiben“. Kirsten Hille, Einrichtungsleiterin bei der Lebenshilfe in Korbach, die als Projektleiterin auch für die Kantine im Kreishaus verantwortlich ist, berichtete über die Umbauphase und die Vorbereitung des Teams. Alle hätten sich sehr auf die neue Aufgabe gefreut und seien froh darüber, dass es endlich losgehe.

Insgesamt wurde die Kantine so umgestaltet, dass sie nicht nur zum Essen, sondern auch zum Verweilen und zu Gesprächen einlädt. Es gibt eine gemütliche Polsterecke und eine kleine Bibliothek. „Die Gäste sollen sich bei uns rundum wohlfühlen“, betonte Kirsten Hille.

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