Dank besserer Planung: Landkreis ist beim Straßenbau am Drücker und spart Geld

Kreisstraßen Baustellen Sanierung
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Eckard Bodenhausen (Stadt Diemelstadt), Adolf Scheuermann (Landkreis Waldeck- Frankenberg, Fachdienst Bauen), Klaus Watzl (Hessen Mobil), Johannes Löseke (GfV GmbH), Volkmar Hirsch (Hessen Mobil), Elmar Schröder (Bürgermeister Diemelstadt) und der Erste Kreisbeigeordnete des Landkreises Waldeck-Frankenberg an der K1, an der von Wethen bis hin zur Landesgrenze ab nächste Woche die Bagger rollen sollen.

Der Landkreis kann frühzeitig mit seinen Straßenbaumaßnahmen beginnen und die umgestellte Finanzierung trägt dabei erste Früchte.

Diemelstadt – Wie der Erste Kreisbeigeordnete Karl-Friedrich Frese erklärt, kann der Landkreis dank der vorgezogenen Finanzplanung seine Kreisstraßen früher sanieren als in den Jahren zuvor.

Das Geld für den Straßenbau 2019 wurde bereits im Haushalt 2018 beschlossen, so dass die Baustellen, Ausschreibungen und die zu beauftragenden Firmen schneller für die Umsetzung planbar waren.

„Gestern ist der Haushalt für 2019 beschlossen worden“, sagt Frese am 5. April 2019. Hätte der Landkreis sein Vorgehen nicht geändert, könnten jetzt erst die einzelnen Baumaßnahmen ausgewählt werden. Ausschreibungen und Aufträge für die Baufirmen würden dann erst in Monaten auf dem Weg gebracht. Stattdessen heißt es an verschiedenen Stellen im Landkreis nun „Baubeginn“.

Die Kreisstraße 1 bei Wethen in Richtung Germete gehört zu den ersten Baustellen die nun saniert werden. Dort fand der Pressetermin zum Kreisstraßenbau statt. Hier wird die Straßendecke bis hin zur Landesgrenze auf kompletter Breite und einer Länge von rund 1,1 Kilometern umfassend erneuert. Dazu ist eine Vollsperrung notwendig; eine entsprechende Umleitung wird eingerichtet. Die Maßnahme kostet rund 200.000 Euro und soll Anfang Mai abgeschlossen sein.

„Wir sind bei allen Maßnahmen im Kostenrahmen, kommen mit dem Budget gut aus, müssen keine Abstriche machen und können nach heutigem Stand alles planmäßig abarbeiten“, freut sich der Erste Kreisbeigeordnete.

Erneut investiert der Landkreis wieder über 6,5 Millionen Euro in die Planung, die Instandhaltung und den Ausbau der Kreisstraßen.

Die umfangreichste Investition im Kreisstraßen-Budget für 2019 mit einem Volumen von rund 1,3 Millionen Euro ist die K 16 zwischen Meineringhausen und Strothe, die bereits fertiggestellt und für den Verkehr freigegeben ist.

Dicht dahinter folgt die Kreisstraße 34 zwischen Buhlen und Affoldern mit rund 1,2 Millionen Euro in 2019, deren Ausbau im Juli startet und voraussichtlich zwei Jahre dauern wird.

Planungskosten für den Ausbau der Ortsumgehung Wetterburg, der K 20 zwischen Ober-Werbe und Nieder-Werbe, der K 76 zwischen Adorf und Borntosten im Hochsauerlandkreis, der K 79 von Mühlhausen bis zur Bundesstraße 252 sowie der Ortsdurchfahrt Dorfitter sind ebenfalls im Haushalt veranschlagt.

Zudem erfährt die Sasselbachbrücke in Ederbringhausen zwischen Juli und September eine grundhafte Erneuerung. Neben dem Ausbau dieser Kreisstraßen sind in diesem Jahr aber auch umfassende Sanierungsmaß-nahmen geplant – und zwar auf der K 45 von Bergfreiheit aus bis zur Kreisgrenze, der K 106 zwischen Battenhausen bis hin zur Landesstraße 3296 und der K 114 zwischen Dodenau und Hobe.

Planungsmittel sind für die Deckenerneuerung der K 43 zwischen Fischbach und Armsfeld sowie Armsfeld und Hundsdorf als auch für die Ortsdurchfahrt Haubern veranschlagt. Zudem werden die Straßendecken in den Ortsdurchfahrten Frebershausen, Benkhausen, Lehnhau-sen, Battenhausen, Herbelhausen, Haina, Gemünden und Ellnrode erneuert. „Allein in den Decken-ausbau investieren wir in diesem Jahr damit über 3,3 Millionen Euro – obwohl diese Maßnahmen nicht förderfähig sind und den Kreishaushalt in vollem Umfang belasten“, erläutert Karl-Friedrich Frese.

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