Kreistagsfraktion im Steinbruch

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Die CDU Kreistagsfraktion und Mitglieder des Kreisvorstandes besichtigen die Adorfer Klippen und den Steinbruch Rohde. Foto: CDU

Waldeck-Frankenberg. Die CDU-Kreistagsfraktion besichtigte das geologisches Naturdenkmal und das Natursteinwerk in Adorf.

Adorf. Zu einer Besichtigung des Steinbruchs der Firma Rohde und der "Adorfer Klippe" traf sich die CDU Kreistagsfraktion zusammen mit Mitgliedern des CDU Kreisvorstandes.Geoparkführer Gerd Rosenkranz führte die Gruppe zunächst zum ehemaligen Tagebauort am nordöstlichen Rand des Martenberg mit der "Adorfer Klippe". Die Martenbergklippe ist vom Hessischen Landesamt für Denkmalpflege als geologisches Naturdenkmal eingetragen. Die knapp acht Meter hohe Klippe, im Volksmund auch "Rosenschlösschen" genannt, enthält Spuren von weit über 300 Millionen Jahre alten versteinerten Meerestieren und Pflanzen.

Armin Schwarz: "Die Region um Adorf hat ein geologisches Alleinstellungsmerkmal. Über die Landesgrenzen hinaus ist die Martenbergklippe für ihre Gesteinsschichten bekannt. Nicht umsonst wird der Martenberg jedes Jahr von unzähligen Geologiestudenten zu Forschungszwecken besichtigt."Direkt im Anschluss ging es zu Fuß in den Steinbruch der Firma Rohde. Der Steinbruch, in dem DIABAS Naturstein abgebaut wird, wurde 1954 eröffnet. Am Standort sind heute 13 Mitarbeiter fest angestellt. Die Gewinnung der Natursteine erfolgt durch Großbohrlochsprengungen, bei denen ca. 10000-50000 Tonnen Gestein pro Sprengung freigelegt werden. Pro Sprengung werden zwischen 1800 – 9000 kg Sprengstoff verwendet.Die Gesteinskörnungen werden hauptsächlich von den Baufirmen der Region und dem Baubetrieb der Fa. Rohde in Korbach im Umkreis von bis zu 50 km verarbeitet.

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