Kritik an Gebühren für gejagtes Fleisch

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Unser Symbolbild zeigte eine Jagdgesellschaft beim „Verblasen der Strecke“ – dabei werden verschiiedene Jagdsignale amerlegten Wild des Tages geblasen. Foto: Winsmann / djv

Wegen einer unverhältnismäßig hohen Belastung der Jägerschaft bei der Beschau von Schwarzwildproben würde die CDU die Satzung gerne rückgängig machen.

Waldeck-Frankenberg. Die CDU-Kreistagsfraktion ist auf Seiten der Jäger. Die Kritik des Vorsitzenden der Waldeckischen Jägerschaft, Heinz Langerzik, an der vom Kreistag beschlossenen Gebührensatzung für die Fleischbeschau stößt bei den Christdemokraten auf Zustimmung.

Fraktionsvorsitzender Karl-Friedrich Frese: "Unter anderem wegen der unverhältnismäßig hohen Belastung der Jägerschaft bei der Beschau von Schwarzwildproben hatten wir eine Rücküberweisung der Satzung an den Finanzausschuss beantragt. Nachdem die Rot-Rot-Grüne Kreistagsmehrheit diesem Antrag nicht gefolgt ist, haben wir die neue Satzung abgelehnt."

Kreisvorsitzender Armin Schwarz ergänzt: "Die weitere Belastung der Jägerschaft durch höhere Gebühren, insbesondere durch die Aufhebung der Gebührenfreiheit bei Schwarzwild bis 20 Kilogramm, ist nicht akzeptabel." Es werde daher ein Gespräch mit Heinz Langerzik geplant, um an einer für die Jägerschaft verträglichen Lösung zu arbeiten.

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