Bau von Ladesäulen: SPD will mehr öffentliche Gelder einsetzen

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Björn Brede, Bürgermeister von Frankenau, freut sich und ist stolz, dass an der Kellerwaldhalle, einem der Ausgangsportale in die Arche-Region, in den Kellerwald bzw. Nationalpark, eine E-Bike-Ladestation für alle Radfahrer angeboten werden kann. Neben solchen E-Bike-Ladestationen seien aber auch Ladestationen für PKW essentiell.

Die finanzielle Förderung der Ladeinfrastruktur steht allerdings im Widerspruch zum Ergebnis des Elektromobilitätskonzepts für Nordhessen.

Frankenau - „Nur mit dem Ausbau von der Lade-Infrastruktur schaffen wir Anreize zur Nutzung von E-Fahrzeugen“, sind sich die Bürgermeister Alexander Köhler, Björn Brede gemeinsam mit der Kreistagsvorsitzenden Iris Ruhwedel, der Europaabgeordnete Martina Werner und der Landtagsabgeordenten Dr. Daniela Sommer einig.

Das Land Hessen fördert solche Ladestationen an öffentlichen Liegenschaften. Die SPD will sich dafür einsetzen, dass auch weiterhin Mittel in den Infrastrukturausbau im ländlichen Raum fließen. Allerdings steht die finanzielle Förderung der Ladeinfrastruktur mit öffentlichen Mitteln im Widerspruch zum Ergebnis des Elektromobilitätskonzept für Nordhessen, das der Landkreis Waldeck-Frankenberg kürzlich auf den Weg gebracht hat.

Die Entwickler des Konzepts haben empfohlen, sich von den „Bürgermeister-Gruß-Ladestationen“ zu verabschieden und der Wirtschaft die Investitionen und den Aufbau zu überlassen, ähnlich wie es bei herkömmlichen Tankstellen auch der Fall ist. Aktuell gibt es im Landkreis Waldeck-Frankenberg 31 Ladesäulen (die meisten unter den Landkreisen Nordhessens). Bis 2020 sehen die Experten einen Bedarf von 77 Säulen im Kreisgebiet.

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