Landkreis fördert Teilhabe in Waldeck-Frankenberg mit 78.000 Euro

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Der Landkreis unterstützt auch in 2019 wieder die Arbeit des Kreisverbandes der Treffpunkte e.V. – der entsprechende Bescheid wurde vom Ersten Kreisbeigeordneten Karl-Friedrich Frese (l.) und Birgit Vogt vom Fachdienst Gesundheit (r.) an Ronni Vöhl-Homberger und Friedhelm Koch (Mitte) übergeben.

Die Mittel fließen vor allem in die psychosoziale Kantakt- und Beratungsstelle. Aber auch in die Betreuung von Kindern von psychisch erkrankten Eltern.

Waldeck-Frankenberg - Menschen in seelischen Notlagen, psychischen Problemen oder Abhängigkeitserkrankungen finden beim Kreisverband der Treffpunkte e.V. Waldeck-Frankenberg Hilfe und Unterstützung. Damit ist der Verein maßgeblicher Träger der gemeindepsychiatrischen Versorgung im Landkreis Waldeck-Frankenberg. Auch im kommenden Jahr unterstützt der Landkreis diese Arbeit daher wieder mit rund 78.000 Euro.

Die Hilfsangebote des Vereins sind dabei so vielfältig wie die Problemlagen der Betroffenen: In der psychosozialen Kontakt- und Beratungsstelle finden psychisch kranke oder im Alltag überlastete Menschen und deren Angehörige eine entsprechende Unterstützung. Im ambulant betreuten Wohnen, Tagesstätten und Wohnheimen bietet der Verein an den Standorten Bad Arolsen, Bad Wildungen, Korbach und Frankenberg zudem über 300 Plätze, um psychisch kranke oder an Sucht erkrankte Menschen, deren Leben aus den Fugen geraten ist, bei einer selbstständigen Lebensführung und Alltagsbewältigung, beim Aufbau oder Erhalt sozialer Bindungen oder der Teilhabe am gesellschaftlichen Leben zu unterstützen.

Die finanziellen Mittel werden dafür eingesetzt, insbesondere die psychosoziale Kontakt- und Beratungsstelle mit zu finanzieren. 10.000 Euro von den 78.000 Euro sind dabei zudem für die Betreuung der Treffpunkt Kids bestimmt: im Rahmen dieser Maßnahme werden Kinder von Eltern(-teilen) mit psychischer Erkrankung wöchentlich kostenlos betreut. „Dieses Angebot, aber auch die anderen Unterstützungsmaßnahmen des Kreisverbands der Treffpunkte liegen uns sehr am Herzen. Denn die Angebote tragen dazu bei, Menschen in Problemlagen aufzufangen“, sagt der Erste Kreisbeigeordnete und Gesundheitsdezernent Karl-Friedrich Frese.

„Im Vordergrund unserer Arbeit steht immer, dass wir Hilfe zur Selbsthilfe ermöglichen“, betont Vorstandsmitglied Ronni Vöhl-Homberger. „Wir möchten die Hilfeleistung passgenau und individuell gestalten, so dass die Betroffen wenn möglich wieder ein eigenständiges Leben führen können.“ Detaillierte Informationen zu den Beratungsangeboten gibt es online auf der Webseite des Vereins unter www.treffpunkte-waldeck-frankenberg.de.

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