Im Landkreis sind zwei weitere Menschen vom Coronavirus infiziert

Im Landkreis Waldeck-Frankenberg gibt es zwei weitere bestätigte Corona-Fälle. Damit ist die Zahl der Erkrankten auf insgesamt 3 gestiegen.

Korbach - Wie Gesundheitsdezernent Karl-Friedrich Frese mitteilt, sind die beiden jetzt betroffenen Personen aus einem Urlaub Südtirol zurückgekehrt. Da die Region bereits als Risikogebiet eingestuft war, haben sich beide Personen unmittelbar nach ihrer Rückkehr mit dem Gesundheitsamt in Verbindung gesetzt und sich in Quarantäne begeben. In Hessen beträgt die Zahl der SARS-CoV-2-Fälle...

Nachdem leichte Symptome aufgetreten seien, habe man Tests durchgeführt, deren Ergebnisse die Infektion bestätigte. Die beiden Personen befinden sich weiterhin in häuslicher Quarantäne und werden vom Gesundheitsamt des Kreises betreut. Ihnen geht es den Umständen entsprechend gut.

Eine Kontaktperson befindet sich ebenfalls in Quarantäne, sie ist symptomfrei. Das persönliche Umfeld der Betroffenen wird von den Gesundheitsbehörden beraten und überwacht. Frese mahnte auch weiterhin zu Ruhe und Besonnenheit im Umgang mit dem Coronavirus.

Im Landkreis seien sowohl das Gesundheitsamt, die niedergelassenen Ärzte sowie die Krankenhäuser und die Rettungsdienste bestens vorbereitet und man werde weiterhin alles dafür tun, eine Ausbreitung einzudämmen. „Erhöhte Wachsamkeit in Bezug auf mögliche Symptome ist bei jedem einzelnen sicher angebracht, es besteht aber kein Grund für Angst oder gar Panik“.

Die beste Vorsorge sei nach wie vor die Beachtung der Empfehlungen, die mittelweile von vielen Institutionen veröffentlicht wurden. Diese finden sich auch auf der Internetseite des Landkreises (www.landkreis-waldeck-frankenberg.de).

Das Wichtigste sei, sich an die allgemeinen Hygiene-Empfehlungen zu halten, die auch für den Schutz vor Erkältungen und Grippe-Erkrankungen gelten: Husten oder Niesen in ein Einweg-Taschentuch oder in die Armbeuge mit Abstand zu anderen Personen sowie gründliches und regelmäßiges Händewaschen. „Seife reicht hier völlig aus, denn das Virus auf der Handoberfläche wird bei gründlichem Waschen mit Seife zerstört“, erläutert der Leiter des Fachdienstes Gesundheit des Landkreises Thomas Hetche. Menschen mit chronischen Vorerkrankungen sollten – wie beim vorbeugenden Grippeschutz auch – große Massenveranstaltungen meiden.

Wenn man sich krank fühlt, aber keinen Kontakt hatte zu Menschen, die sich in Risikogebieten aufgehalten haben oder zu Personen mit einer bestätigten Coronavirus-Erkrankung, spricht viel dafür, ruhig zu bleiben und von einer gewöhnlichen Erkältung auszugehen. In anderen Fällen ist es wichtig, erst einmal zuhause zu bleiben, um mögliche Ansteckungen zu vermeiden – und zunächst telefonisch den Hausarzt zu kontaktieren, um das weitere Vorgehen zu besprechen.

Auf seinem Internetauftritt informiert der Landkreis regelmäßig über die aktuelle Lage. Zudem stellen sowohl das Robert-Koch-Institut, als auch die Gesundheitsministerien von Bund und Land auf ihren Internetseiten gesicherte Informationen bereit. Auch die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung beantwortet auf ihrer Homepage die wichtigsten Fragen. Darüber hinaus steht eine eigens zum Thema eingerichtete Hotline des Landes Hessen unter Tel. 0800 – 555 4 666 täglich von 8 bis 20 Uhr zur Verfügung. Auch der Landkreis Wal-deck-Frankenberg hat eine Hotline geschaltet, die unter Tel. 05631 – 954 555 montags bis freitags von 8 bis 18 Uhr zu erreichen ist.

Rubriklistenbild: © ---/NIAID-RML/AP/dpa

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