Zwei Ersatzmamas für rund 300 Kinder in Waldeck-Frankenberg

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„Für ihr langjähriges Engagement in diesem Bereich danke ich den beiden langjährigen Tagesmüttern  an dieser Stelle sehr herzlich“, so der Erste Kreisbeigeordnete des Landkreises Karl-Friedrich Frese (r.) im Rahmen einer kleinen Feierstunde mit Walburga Luksch, Ursula Schröder, dem Leiter der Kreisvolkshochschule Harald Schulz (l.) und Monika Padberg-Koert (m.) vom Fachdienst Jugend.

Wenn Walburga Luksch und Ursula Schröder nachrechnen, dann sind es wohl mehr als 300 Kinder, die die beiden ehemaligen Tagesmütter im Landkreis in der Vergangenheit betreut haben.

Korbach - 46 Jahre war Walburga Luksch eine „Ersatzmama auf Zeit“ und manchmal sogar etwas mehr. Denn einige Kinder begleitete sie sogar über einen Zeitraum von zehn Jahren. Ursula Schröder hat 12 Jahre lang Tageskinder aus Waldeck-Frankenberg betreut. Diese Leistung honorierte der Landkreis nun mit einer kleinen Feierstunde zum Abschied.

Beide haben schweren Herzens dafür entschieden, aus Altersgründen ihre langjährige Tätigkeit in der Kindertagespflege zu beenden. „Für ihr langjähriges Engagement in diesem Bereich danke ich den beiden langjährigen Tagesmüttern an dieser Stelle sehr herzlich“, so der Erste Kreisbeigeordnete des Landkreises Karl-Friedrich Frese im Rahmen einer kleinen Feierstunde. „Die Betreuung von Kindern durch Tagesmütter ist ein wichtiger Baustein in der Kindertagespflege im Landkreis.“

Der Wunsch nach Vereinbarung von Familie und Beruf erfordert ein Netzwerk qualifizierter und verlässlicher Angebote. Die Kindertagespflege ist zwischenzeitlich zu einem unverzichtbaren Bestandteil der Kindertagesbetreuung als Angebot der Jugendhilfe geworden. Daher hat der Landkreis gemeinsam mit der Kreisvolkshochschule Waldeck-Frankenberg auch im vergangenen Jahr zehn neue Tagespflegepersonen ausgebildet.

Ergänzend zur Betreuung in Kindertageseinrichtungen oder Ganztagsschulen wird ganz besonders die Betreuung von Kleinkindern mehr und mehr Aufgabe anerkannter Kindertagespflegepersonen. Aus pädagogischer Sicht ist die Betreuung in der Kleingruppe – wie sie nur die Kindertagespflege bietet – für die Entwicklung von Kindern unter drei Jahren ideal. Oft müssen auch Betreuungszeiten abgedeckt werden, die außerhalb der Öffnungszeiten anderer Betreuungsangebote liegen. Hier kann die Kindertagespflege flexibel reagieren.

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