Der Landkreis wird Modellregion für Barrierefreiheit

Dr. Reinhard Kubat (Landrat des Kreis Waldeck-Frankenberg), Stefan Grüttner (Hessischer Minister für Soziales und Integration)
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Dr. Reinhard Kubat (Landrat des Kreis Waldeck-Frankenberg), Stefan Grüttner (Hessischer Minister für Soziales und Integration)

Waldeck-Frankenberg. Der Landkreis wird in den kommenden zwei Jahren konkrete Angebote entwickeln, die Barrieren für Behinderte abbauen.

Waldeck-Frankenberg. Sozialminister Stefan Grüttner unterzeichnete heute mit dem Landkreis Waldeck-Frankenberg die Zielvereinbarungen zur Einrichtung einer Modellregion, die Teil des Landesaktionsplanes zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention in Hessen ist.

"In den jetzt insgesamt sieben Modellregionen soll mit unterschiedlichen Projekten jeweils ein Schwerpunkt des Landesaktionsplanes zum Thema Barrierefreiheit umgesetzt werden", erklärte Sozialminister Grüttner.

Der Landkreis Waldeck-Frankenberg wird in den kommenden zwei Jahren eine umfassende Bestandsaufnahme bestehender Angebote für Menschen mit Behinderungen in den Gebieten Gastronomie und Tourismus erstellen und konkrete Angebote entwickeln, die dem Abbau von Barrieren von Menschen mit Behinderungen in diesen Bereichen dienen.Dazu gehören unter anderem die Erstellung spezieller Informationsangebote für blinde und sehgeschädigte Menschen im gastronomischen Bereich und Bereich Tourismus, sowie die Entwicklung spezieller Angebote für hörgeschädigte Menschen, wie zum Beispiel technische Hörhilfen an wichtigen touristischen Zielen im Landkreis Waldeck-Frankenberg.

Ein neues Portal "www.waldeck-frankenberg-fuer-alle.de" wird Angebote für Menschen mit Behinderungen vor allem, aber nicht nur aus den Gebieten Gastronomie und Tourismus, bündeln und barrierefrei eingerichtet werden.Insgesamt gibt es jetzt sieben Modellregionen in Hessen, neben dem Landkreis Waldeck-Frankenberg gehören der Landkreis Gießen, der Landkreis Groß-Gerau, der Lahn-Dill Kreis, der Werra-Meißner Kreis, die Stadt Hochheim und die Stadt Wiesbaden dazu. Die Modellregionen werden vom Land mit durchschnittlich 100.000 Euro im Projektzeitraum von zwei Jahren gefördert.

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