Von den Laubbäumen muss die Hälfte weichen

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Frankenberg. Der städtische Betriebshof entfernt den vorhandenen Bewuchs in der "Grube Bötzel" weiträumig. Die Stadt Frankenberg hatte de

Frankenberg. Der städtische Betriebshof entfernt den vorhandenen Bewuchs in der "Grube Bötzel" weiträumig. Die Stadt Frankenberg hatte den ehemaligen Steinbruch an der K 126 im Rahmen des Geoparkkonzeptes im letzten Jahr gekauft. In Abstimmung mit der unteren Naturschutzbehörde soll nun in der Mitte der Grube Magerrasenflächen und Trockenstandorte entstehen.

Nach Auskunft von Hartmut Kaufmann, der im Stadtbauamt für die Herrichtung der Geotop- und Biotopanlage zuständig ist, wurden die Kiefern bereits entfernt. "Von den Laubbäumen, die in diesem Bereich stehen, muss etwa die Hälfte weichen", erklärte der Sachbearbeiter. Grundsätzlich muss der Bewuchs bis an die Kanten des ehemaligen Abbaus zurückgenommen werden, wobei die Randbepflanzungen der Kieferaltbestände entlang der Straße in Richtung Hommershausen erhalten bleiben.

"Die Bewuchsentfernung ist unumgänglich, um die naturschutzrechtlichen Defizitpunkte in der Grube zurückzufahren und die ehemaligen Trockenstandorte und Magerrasenflächen wieder herzustellen", erläuterte der Erste Stadtrat Willi Naumann. Der Erste Stadtrat betonte, dass die Maßnahmen im Detail mit den Naturschutzbehörden und Naturschutzverbänden abgestimmt sind.

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