Landkreis baut neue abhörsichere Leitstelle ein

Der Erste Kreisbeigeordnete Jens Deutschendorf, der Leiter der Leitstelle Bernd Zenke, Dirk Wilke und Claudia Frede vom Eigenbetrieb Gebäudemanagement und der Kreisbrandinspektor Gerhard Biederbick stellen die Planungen zum laufenden Umbau der Leitstelle im Korbacher Kreishaus vor.
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Der Erste Kreisbeigeordnete Jens Deutschendorf, der Leiter der Leitstelle Bernd Zenke, Dirk Wilke und Claudia Frede vom Eigenbetrieb Gebäudemanagement und der Kreisbrandinspektor Gerhard Biederbick stellen die Planungen zum laufenden Umbau der Leitstelle im Korbacher Kreishaus vor.

Die Leitstelle des Landkreises Waldeck-Frankenberg wird umgebaut, abhörsicherer und bekommt Digitalfunk.

Korbach. Im Kreishaus gibt es eine neue Großbaustelle. Die Leitstelle soll größer, moderner und abhörsicherer werden. Dafür investiert der Landkreis eine Million Euro. Die Arbeiten haben bereits begonnen. Für die neuen Räume wurde ein Gebäudebereich entkernt. Mit dem Ausbau sollen nun großzügigere Räume entstehen.

Hintergrund: Das Land Hessen finanziert und stellt seine 25 „nicht-polizeilichen“ Leitstellen auf Digitalfunk-Technik um. Glasfaseranbindung realisiert und neue Server-Systeme werden installiert. Mit der neuen abhörsicheren Technik sei eine schnellere Datenübertragung möglich und Einsätze können dadurch künftig noch besser koordiniert werden. Auch eine verbesserte Vernetzung der Leitstellen in Hessen untereinander werde dadurch möglich, teilt die Kreisverwaltung mit.

Im Zuge der Digitalfunk-Umstellung hat sich der Landkreis dazu entschlossen, auch die Räumlichkeiten der Leitstelle im Korbacher Kreishaus umbauen zu lassen. Bisher tagte der Katastrophenstab bei Bedarf in einem Raum im Erdgeschoss der Korbacher Kreisverwaltung. „Insbesondere bei der Koordination der kurzfristigen Zuweisung von Flüchtlingen, die uns im Herbst 2015 erreicht hat, hat sich aber herausgestellt, dass der Raum den Anforderungen nicht mehr entsprach“, begründet der Erste Kreisbeigeordnete und Dezernent für den Rettungsdienst die Entscheidung.

Der neue „Stabsraum“ wird in den alten Räumlichkeiten der Leitstelle entstehen. Für die neue Leitstelle wird eine bereits bestehende Fläche, die an der Südseite des Kreishauses an das Gebäude grenzt und sich in unmittelbarer Nähe der alten Leitstelle befindet, genutzt. Die Rohbaumaßnahmen sind bereits abgeschlossen. Der Ausbau soll Ende Mai fertig sein.

In einem weiteren Schritt sollen dabei die fünf Arbeitsplätze, die sich momentan noch in zwei Räumen befinden, in einem Raum untergebracht werden. „Das hat eine Verbesserung der Arbeitsbedingungen und der Kommunikation des Leitstellenpersonals während der Einsätze untereinander zur Folge“, betont der Leiter des Fachdienstes Rettungsdienst, Brand- und Katastrophenschutz Gerhard Biederbick.

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