Leserbrief zur geplanten Hähnchenmastanlage in Waldeck

Die an dieser Stelle veröffentlichten Leserbriefe und Zuschriften geben die persönliche Meinung der Einsender wieder und decken sich nicht unbedingt mit der Meinung der Redaktion. Die Redaktion behält sich das grundsätzliche Recht zur Kürzung der Zuschriften vor.

Uschi Kaiser aus Korbach schrieb zum Artikel: Menschenkette gegen Massentierhaltung...:

"Warum müssen immer mehr solche tierquälerischen Anlagen entstehen? Warum wird den Verbrauchern nicht eindeutig klargemacht, was es bedeutet, wenn man Hähnchenfleisch auf dem Teller hat?

Wer Massentierhaltung gut heißt, muss das Risiko eingehen, Fleisch von Tieren zu essen, die mit genug Medikamenten behandelt wurden. Denn Tiere, die viel zu eng gehalten werden, sind anfälliger und diese Massenepidemien sind nur durch prophylaktische Arzneigaben einzudämmen. Letztendlich isst der Verbraucher das alles mit, da immer noch Restbestände im Tier sind. Eine Mastvorgang beginnt mit Küken, (meist 50 000 ) ca. 50 g. Männliche Küken werden geschreddert oder vergast. Binnen eines Monats werden die Küken auf ca. 1,5 kg gemästet. Auf 1 qm sind bis zu 25 Hühner gepfercht. In dieser Zeit werden die Tiere 5 bis 6 mal mit Antibiotikum behandelt.

10 % dieser Tiere erreichen nicht mal die Schlachtreife, weil sie vorher jämmerlich eingehen. Die Hühner werden nach 35 Tagen geschlachtet.

Man darf auch nicht vergessen, dass Gestank entsteht, antibiotikaresistente Keime, Viren, Staub, Ammoniak, Bakterien, also wie will man verhindern, dass Krankheitskeime verbreitet werden?Außerdem wohin mit den vielen Hühnerkadavern ?Und das Wichtigste : das grausame Leiden dieser Tiere…

Das ist meine Meinung und damit stehe ich nicht alleine da. Lieber weniger Fleisch essen...aber aus artgerechter Haltung!!!"

Die an dieser Stelle veröffentlichten Leserbriefe und Zuschriften geben die persönliche Meinung der Einsender wieder und decken sich nicht unbedingt mit der Meinung der Redaktion. Die Redaktion behält sich das grundsätzliche Recht zur Kürzung der Zuschriften vor.

Rubriklistenbild: © Foto: rff

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