Mut zur Lücke – nicht alles können und doch gut sein

Frankenberg. Die evangelischen Gemeinschaften im Frankenberger Land hatten zur "Auszeit", einem Abend für Frauen in ihr Gemeindezentrum in

Frankenberg. Die evangelischen Gemeinschaften im Frankenberger Land hatten zur "Auszeit", einem Abend für Frauen in ihr Gemeindezentrum in der Frankenberger Ruhrstraße eingeladen. Etwa 170 Frauen waren der Einladung zum Themenabend "Mut zur Lücke – nicht alles können und doch gut sein" gefolgt. 

Jana Euring, Christina Seibel und Eva Schwarz vom Musikteam sorgten mit ihren Vortragsliedern und dem gemeinsam gesungenen Lied "Anker in der Zeit" für den muskalischen Rahmen.

Unter der Regie von Gisela Euring führten einige Mitarbeiter einen Sketch auf. Anschaulich wurde dargestellt, wie eine Frau sich immer wieder anstrengte, es allen und jedem Recht zu machen, dabei aber selbst in große Bedrängnis geriet.

Die Referentin, Diplom Psychologin Doris Möser-Schmidt aus Marburg, berichtete von inneren Antreibern im eigenen Leben, die angeben, wie etwas sein solle: Sei perfekt! Beeil dich! Streng dich an! Mach es allen recht! Sei stark! Doch davon sei sie selbst meilenweit entfernt. "Der Rahmen der Perfektion ist mir zu stark, darin möchte ich nicht leben", entschied Möser-Schmidt für sich persönlich. In Ihrem Vortrag zeigte sie das Menschenbild der Bibel auf und erläuterte an Hand einiger Bibeltexte, dass der Wert eines jeden Menschen nicht in dem liegt, was er leistet, sondern in der Tatsache, dass Gott ihn liebt. "Gott hat uns als sein Gegenüber geschaffen, das gibt uns Würde", so Möser-Schmidt. Sie ermutigte die Zuhörer, die eigenen Kritiker zu entlarven und auf Gottes Liebe zu vertrauen.

Der nächste Frauenabend "Auszeit" findet am 24. September statt. Bereits am Montag, 14. Mai um 19.30 Uhr trifft sich der Frauenkreis zum Thema: Vitamine für die Seele. Die ev. Gemeinschaften laden dazu herzlich in die Ruhrstr. 23 ein.

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