Maisch: Das Fracking-Projekt "Adler South" muss zu den Akten

Das beantragte Aufsuchungsfeld ‘Adler South’ umfasst eine Flaeche von insgesamt 5.212 km². Karte: Rudolf Schaefer
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Das beantragte Aufsuchungsfeld ‘Adler South’ umfasst eine Flaeche von insgesamt 5.212 km². Karte: Rudolf Schaefer

Waldeck-Frankenberg. Zum vorgesehene Rückzug des Energieunternehmens BNK Deutschland, das plane, in Thüringen und Sachsen-Anhalt nicht nach Erdgas b

Waldeck-Frankenberg. Zum vorgesehene Rückzug des Energieunternehmens BNK Deutschland, das plane, in Thüringen und Sachsen-Anhalt nicht nach Erdgas bohren zu wollen, erklärt die Bundestagsabgeordnete Nicole Maisch (Bündnis 90/Die Grünen): "Der Rückzug von BNK aus Thüringen und Sachsen-Anhalt ist gut und folgerichtig."

BNK habe immer wieder betont, nicht zu bohren, wenn die geologischen Bedingungen vor Ort nicht geeignet seien. "Jetzt muss BNK auch den nächsten Schritt gehen und sich aus Hessen zurückziehen", fordert Maisch.

Die allgemeinen Rahmenbedingungen in Nordhessen seien für die Suche nach unkonventionellem Erdgas schlecht: "Großflächige Natur- und Wasserschutzgebiete, riesige Trinkwasservorkommen, Mineral- und Heilquellen, ein Nationalpark und über 1 Millionen betroffene Anwohner, deren kommunale Vertreter das Fracking ablehnen, sollten Gründe genug für BNK sein, ihren Aufsuchungsantrag für Nordhessen zurückzunehmen. Das Projekt "Adler South" muss zu den Akten genommen werden."

"Umweltschädliche Bohrungen darf es auch in Hessen nicht geben. Ich fordere von BNK, den Antrag für die nordhesssiche Region ebenfalls zurückzuziehen", so Maisch.

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