Massensterben in Mandern: 46 Stare fallen tot vom Himmel

Massenhaftes Vogelsterben bei Bad Wildungen am 2. November 2017, 46 Stare liegen plötzlich tot auf der Straße.
1 von 3
Massenhaftes Vogelsterben in Bad Wildungen-Mandern am 2. November 2017, 46 Stare liegen plötzlich tot auf der Straße.
Massenhaftes Vogelsterben bei Bad Wildungen am 2. November 2017, 46 Stare liegen plötzlich tot auf der Straße.
2 von 3
Massenhaftes Vogelsterben in Bad Wildungen-Mandern am 2. November 2017, 46 Stare liegen plötzlich tot auf der Straße.
Massenhaftes Vogelsterben bei Bad Wildungen am 2. November 2017, 46 Stare liegen plötzlich tot auf der Straße.
3 von 3
Massenhaftes Vogelsterben in Bad Wildungen-Mandern am 2. November 2017, 46 Stare liegen plötzlich tot auf der Straße.

Zu einem massenhaften Vogelsterben kam es in Bad Wildungen-Mandern. 46 tote Stare lagen plötzlich im Umkreis von 50 Metern auf der Straße.

Mandern. Einen ganzen Schwarm toter Stare fanden Anwohner in der Ortsdurchfahrt von Bad Wildungen-Mandern vor. Alle lagen in einem Umkreis von rund 50 Metern. Die meisten Vögel waren bereits vom Durchgangsverkehr plattgefahren.

Die Ursache, wie es zu dem plötzlichen Vogelsterben kam, ist derzeit völlig unklar. Einige Anwohner, darunter auch Karl-Heinz Paul, fanden die Tiere und suchten nach Erklärungen: „46 tote Stare im Umkreis von 50 Metern, dass ist schon sehr merkwürdig“.

In anderen Ländern kam es in der Vergangenheit bereits öfter zu solchen Phänomenen. Ursachen dafür, dass Vögel plötzlich tot vom Himmel fallen, waren unter anderem Hagelschlag, Vergiftungen mit Quecksilber durch gebeiztes Getreide aber auch, in seltenen Fällen, besondere Windkonstellationen.

Für Dr. Anke Zwolinski vom Fachdienst Lebensmittelüberwachung, Tierschutz und Veterinärwesen im Landkreis Waldeck-Frankenberg, ist der Fall ebenfalls ungewöhnlich. Eine Vogelkrankheit oder Seuche, wie beispielsweise die Geflügelpest, schließt sie allerdings aus, da diese bei Singvögeln eigentlich nicht auftritt. Nichts desto trotz veranlasste sie die Untersuchungen einiger Stare aus Mandern. Schließlich „muss es ja einen Grund für die toten Tiere geben“, so Zwolinski. Ein Ergebnis wird es in rund drei Wochen geben.

Hier die Folgemeldung vom 10.November: Mysterium aufgeklärt.

Das könnte Sie auch interessieren

Meistgelesene Artikel

Hundesportverein Ederbergland weitet sein Angebot aus

Weil die Nachfrage beim Hundesportverein Ederbergland stetig steigt, wurde nun das Angebot ausgeweitet. Der Verein bietet neben den traditionellen Trainingsangeboten …
Hundesportverein Ederbergland weitet sein Angebot aus

Hat die "Give Box" in Korbach eine Zukunft? Das Nutzerverhalten wird es entscheiden

Wer etwas zuhause nicht mehr braucht, das aber durchaus für andere noch zu nutzen ist, bringt es in Korbach zur Give Box. Doch leider werden immer wieder unbrauchbare …
Hat die "Give Box" in Korbach eine Zukunft? Das Nutzerverhalten wird es entscheiden

Wer verdient den Naturschutzpreis in Waldeck-Frankenberg?

Der Landkreis Waldeck-Frankenberg ist auf der Suche nach Einzelpersonen, Gruppen Organisationen und Verbänden, die sich außerhalb des Berufes für den Naturschutz …
Wer verdient den Naturschutzpreis in Waldeck-Frankenberg?

Generation Nichtschwimmer: Wer das "Seepferdchen" hat bewältigt lediglich die Herausforderung Wasser

Interview mit dem Chef des Korbacher Hallenbades, Wolfgang Wilhelm, zum Thema Schwimmen lernen und Schwimmfähigkeit bei Kindern.
Generation Nichtschwimmer: Wer das "Seepferdchen" hat bewältigt lediglich die Herausforderung Wasser

Kommentare

Hinweise für das Kommentieren

Von Mo. bis Fr. in der Zeit von 18 bis 9 Uhr und am Wochenende werden keine neuen Kommentare freigeschaltet.
Bitte bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht.