Maximilian Kroll aus Frankenberg beim Endlauf der Deutschen ADAC Jugend-Kartslalom Meisterschaft

Zum Bundesendlauf bei der ADAC Jugend-Kartslalom Meisterschaft hatte sich auch als amtierender Hessen-Thüringen Vize-Meister der 15-jährige Maximilian Kroll aus Frankenberg qualifiziert.
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Zum Bundesendlauf bei der ADAC Jugend-Kartslalom Meisterschaft hatte sich auch als amtierender Hessen-Thüringen Vize-Meister der 15-jährige Maximilian Kroll aus Frankenberg qualifiziert.

Zum Bundesendlauf bei der ADAC Jugend-Kartslalom Meisterschaft hatte sich auch als amtierender Hessen-Thüringen Vize-Meister der 15-jährige Maximilian Kroll aus Frankenberg qualifiziert.

Frankenberg/Nürburgring - Am vergangenen Wochenende fand der Bundesendlauf zur ADAC Jugend-Kartslalom Meisterschaft statt. Hier fuhren in den verschiedenen Altersklassen die jeweils besten 51 Piloten Deutschlands um den Titel. Bei herrlichem Wetter und vor traditionsreicher Kulisse, dem historischen Formel 1 Fahrerlager am Nürburgring, kämpften die Fahrer um Pylonen und hundertstel Sekunden. Qualifiziert hatte sich als amtierender Hessen-Thüringen Vize-Meister auch der 15-jährige Maximilian Kroll aus Frankenberg.

Voll motiviert ging der für den heimischen AMSC Lahn-Eder startende in den Probelauf. Dieser ist zum Kennenlernen des Karts und des Parcours und wird noch nicht gewertet. Für Maximilian recht untypisch fielen 8 Pylonen. Mit dem Kart dieses Herstellers, mit anderen Abmessungen, war er noch nie gefahren. Es reagierte bei aggressiver Fahrt nicht so, wie die Karts, die er aus der Hessenmeisterschaft gewohnt ist. Nach kurzer Absprache mit Trainer Alex Tinter, ging er den ersten Wertungslauf dann etwas vorsichtiger an.

Hier fiel zwar keine Pylone aber eine wurde aus der Markierung geschoben. Es war so knapp, dass die Streckenposten es nicht entscheiden konnten, ob es ein Fehler war oder nicht. Der hinzugerufene Oberschiedsrichter kam hinzu und entschied leider zu Ungunsten von Maximilian. Das bedeutete 2 Strafsekunden. Nun war es eigentlich nicht mehr möglich um bei der Vergabe des Titels noch ein Wörtchen mitzureden. Platz 24 von 51 Piloten nach dem ersten Durchgang war aber nicht das Ziel das sich Maximilian vorgenommen hatte.

Nach dem Motto „Alles oder nichts“ ging er in den zweiten Wertungslauf. Mit vollem Risiko erreichte er die drittbeste Zeit und alle Pylonen blieben stehen. Nur der spätere Sieger und der Drittplazierte waren im zweiten Wertungslauf schneller als Maximilian. Für ganz vorne reichte es in der Gesamtwertung leider nicht mehr, dafür ist die Leistungsdichte bei dieser Deutschen Meisterschaft einfach zu hoch, berichtet Marcus Kroll. Dennoch sprang Kroll nach dem fehlerfreien und schnellen Lauf noch auf Rang zwölf.

Kroll: „Das Minimalziel „erstes Viertel“ war erreicht aber man konnte sehen, dass er das Potenzial zu einem Podestplatz gehabt hätte.“ Ohne die verschobene Pylone aus dem ersten Durchgang wäre Maximilian auf Rang vier gelandet. Ein schöner Erfolg für den jungen Piloten und für seinen Verein, dem AMSC Lahn-Eder, so wie deren Trainer und Betreuer.

Der Verein ist für seine Nachwuchs-Förderung auch überregional bekannt und sucht immer wieder junge talentierte Mädchen oder Jungen um ihnen im Kartslalom den kostengünstigen Einstieg in den Motorsport möglich zu machen. Infos können unter der Homepage www.amsc-lahn-eder.de eingesehen werden. Ein Probetraining findet am 27. Oktober 2018 statt. Mehr dazu hier...

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