Medaille für Öl

Die Hauberner nahmen in Berlin eine Medaille fr Rapsl Vital aus der eigenen lmhle entgegen, von links Martin Schmidtmann

Die Hauberner nahmen in Berlin eine Medaille fr Rapsl Vital aus der eigenen lmhle entgegen, von links Martin Schmidtmann, Walter Hhl, Armin Hesse, Detlef Mbus, Rapsbltenknigin Miriam I., Kurt Plett und Dr. Armin Feulner.

Haubern. In der Hauberner Rapsmhle wird knftig Premium-l produziert. Der Vorstand der Vereinigung fr nachwachsende Rohstoffe hat bei der Grnen Woche in Berlin die Rapsl-Medaille der Deutschen Gesellschaft fr Fettwissenschaft (DGF) entgegen genommen. Das Lebensmittel vom Acker sei heute zu einem echten Shooting Star geworden. Zum zweiten Mal hat die DGF in Zusammenarbeit mit der Union zur Frderung von Oel- und Proteinpflanzen sowie dem Max-Rubner-Institut fr Ernhrung und Lebensmittel Rapslmedaillen verliehen. Insgesamt wurden 41 kaltgepresste native Rapsle zur Prfung eingereicht.Die speziell geschulten Fachleute prften die sensorischen Eigenschaften. 26 Produkte von lmhlen aus ganz Deutschland wurde eine herausragende Qualitt bescheinigt. Darunter war auch das Rapsl Vital der Vereinigung fr nachwachsende Rohstoffe Haubern. Es zeichnet sich einen saatigen Geruch und Geschmack aus und weist eine schwache Nussigkeit auf, so das Urteil der Prfer. Der Vorsitzende der Vereinigung fr nachwachsende Rohstoffe Detlef Mbus nahm aus den Hnden der hessischen Rapsbltenknigin Miriam I. die Qualittsmedaille entgegen. Ein Jahr lang darf der Verein nun mit der Auszeichnung werben. Vor zwei Jahren begannen die Hauberner mit einer eigenen lmhle die Produktion. Im Vordergrund steht die Schaffung eines regionalen Wirtschaftskreislaufes fr regenerative Energien. Viele Fahrzeuge im Marburger und Frankenberger Land fahren heute mit kaltgepresstem Rapsl aus Haubern. Zu einem zweiten wichtigen Standbein der Hauberner ist seit September Speisel geworden. Sechs Landwirte liefern ihre Ernte an die Rapsmhle im Dorf. Dort werden aus 200 Tonnen Raps jhrlich rund 60000 Liter l gepresst. Die Krner laufen ber eine Schneckenpresse mit zwei Presskpfen, angetrieben von einem Elektromotor. Dabei wird das l nicht ber 38 Grad Celsius erhitzt. Alle Inhaltsstoffe und Vitamine bleiben erhalten.Der Rapskuchen enthlt nur noch zwlf Prozent l und ist bei Landwirten wegen seinem hohen Eiweigehalt als Viehfutter sehr begehrt. Das Rapsl luft ber eine Sedimentationsanlage und dann in vier groe Edelstahlbehlter mit einem Fassungsvermgen von insgesamt 8000 Litern.

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