Mehr Geld für Hausärzte: 66.000 Euro sollen Mediziner auf's Land locken

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Sie diskutierten über die ärztliche Versorgung für Battenberg: Hilmar Löber, MdL Dr. Daniela Sommer, Dr. Edgar Franke, 1. Stadtrat Georg Röse und Bürgermeister Christian Klein.

Die gesundheitliche Versorgung leidet unter regionalen Unterschieden. In Battenberg ist man von einer vollständigen Versorgung bereits weit entfernt.

Battenberg. Es gibt mehr niedergelassene Mediziner in Deutschland als je zuvor. Trotzdem mangelt es in ländlichen Gebieten an Hausärzten und Hausarztpraxen. Im Planungsbereich Allendorf/Battenberg (Eder) herrscht besonderer Nachbesetzungsbedarf im hausärztlichen Bereich.

Ein 100-prozentiger Versorgungsgrad werde deutlich unterschritten. Das teilt heimische Bundestagsabgeordnete Dr. Edgar Franke mit. Er ist Vorsitzender des Gesundheitsausschusses im Deutschen Bundestag und besuchte zuletzt den Bürgermeister der Stadt Battenberg, Christian Klein sowie den 1. Stadtrat Georg Röse. „Es ist erforderlich, die Entscheidung für eine ärztliche Niederlassung im ländlichen Raum bzw. Praxisgründungen in unterversorgten oder drohend unterversorgten Planungsbereichen zu erleichtern“, betonte Franke.

Mit dem neuen Versorgungsstärkungsgesetz bestehe jetzt die Möglichkeit, nicht nur Hausärzte finanziell besonders zu unterstützen, sondern Ansiedlungen im ländlichen Bereich durch die Kassenärztliche Vereinigung Hessen mit Einmalzahlungen bis zu 66.000 Euro zu gewinnen. Dies ist gerade für den Mittelbereich Allendorf/Battenberg (Eder) eine besondere Chance, meint der Gesundheitsexperte Franke.

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