„Meisterbrief ist ein Qualitätssiegel“

Frankenberg. Staatssekretär Mark Weinmeister ehrte am Donnerstag die insgesamt 29 Jungmeisterinnen und Jungmeister aus neun Gewerken des Prüfungsjah

Frankenberg. Staatssekretär Mark Weinmeister ehrte am Donnerstag die insgesamt 29 Jungmeisterinnen und Jungmeister aus neun Gewerken des Prüfungsjahrgangs 2013 der Kreishandwerkerschaft Waldeck-Frankenberg in der Ederberglandhalle Frankenberg. Gemeinsam mit Ulrich Mütze, stellvertretender Kreishandwerksmeister der Kreishandwerkerschaft Waldeck-Frankenberg, und Gerhard Brühl, Hauptgeschäftsführer der Kreishandwerkerschaft Waldeck-Frankenberg, überreichte er die Urkunden.

Weinmeister würdigte die frischgebackenen Jungmeisterinnen und Jungmeister: "Der Meisterbrief, den Sie heute erhalten, ist ein Nachweis für das hohe Maß an Fachwissen, Kenntnissen und Fertigkeiten, die Sie im Laufe der letzten Wochen und Monate erworben haben." Er betonte, der Meisterbrief sei das Qualitäts- und Vertrauenssiegel für Produkte und Leistungen des Handwerks – nicht nur in Deutschland sondern europaweit. Trotz der positiven Auszubildendenzahlen forderte Weinmeister die Betriebe auf, auch weiterhin als verlässlicher Partner für die Ausbildung junger Menschen zu fungieren. Dabei müsse zukünftig auch den jungen Menschen die Chance auf einen Ausbildungsplatz geboten werden, die bislang nicht im Fokus der Betriebe standen.

"Es geht darum, alle vorhandenen Potentiale auszuschöpfen, um dem demographischen Trend entgegenzuwirken", erläuterte Weinmeister. Die Verantwortung liege nun auch bei den Jungmeisterinnen und Jungmeistern, die durch die erfolgreich abgelegte Meisterprüfung die Befähigung zur Ausbilderin bzw. zum Ausbilder erworben haben.

Daneben forderte der Staatssekretär die Jungmeisterinnen und Jungmeister auf, das Lernen nicht mit dem Meistertitel enden zu lassen. "Ob es darum geht, die eigenen Kenntnisse aufzufrischen, aktuell zu halten oder eine Zusatzqualifikation zu erwerben: Die berufliche Weiterbildung des Einzelnen ist entscheidend für unsere Wirtschaftskraft und ein zentraler Baustein in einer erfolgreichen Strategie zur Fachkräftesicherung." Das Kabinett wird in Kürze ein Papier verabschieden, in dem Maßnahmen zur Fachkräftesicherung für die nächsten fünf Jahre enthalten sind.

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