Boxgala in Korbach: Mario Jassmann holt seinen ersten Profititel

Enttäuscht wurde wirklich niemand von den knapp 800 Zuschauern bei der Boxgala am Samstagabend in der Kreissporthalle.
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Enttäuscht wurde wirklich niemand von den knapp 800 Zuschauern bei der Boxgala am Samstagabend in der Kreissporthalle.
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Nach Runde 10 endete der Kampf mit einem klaren und einstimmigen Punktsieg für Mario Jassmann, der damit den Titel und Gürtel „internationaler deutscher Meister BDB“ mit nachhause nehmen kann.
Enttäuscht wurde wirklich niemand von den knapp 800 Zuschauern bei der Boxgala am Samstagabend in der Kreissporthalle.
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Blick ins Publikum.
Enttäuscht wurde wirklich niemand von den knapp 800 Zuschauern bei der Boxgala am Samstagabend in der Kreissporthalle.
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Amir Solak aus Bosnien gezeichnet.
Enttäuscht wurde wirklich niemand von den knapp 800 Zuschauern bei der Boxgala am Samstagabend in der Kreissporthalle.
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Die anderen Kämpfe zuvor endeten alle vorzeitig, viele schon nach wenigen Minuten durch KO.
Enttäuscht wurde wirklich niemand von den knapp 800 Zuschauern bei der Boxgala am Samstagabend in der Kreissporthalle.
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Bei den Nationalhymnen.
Enttäuscht wurde wirklich niemand von den knapp 800 Zuschauern bei der Boxgala am Samstagabend in der Kreissporthalle.
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Als einzige Kämpfer des Abends mussten sie über die volle Distanz von 10 Runden gehen.
Enttäuscht wurde wirklich niemand von den knapp 800 Zuschauern bei der Boxgala am Samstagabend in der Kreissporthalle.
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Mario Jassmann nach einem Tiefschlag.

Enttäuscht wurde wirklich niemand von den knapp 800 Zuschauern bei der Boxgala am Samstagabend in der Kreissporthalle. In einem überaus spannenden und engagierten Kampf gegen den Georgier Giorgi Gujejiani holte sich Mario Jassmann den Meistertitel.

Korbach. Enttäuscht wurde wirklich niemand von den knapp 800 Zuschauern bei der Boxgala am Samstagabend in der Kreissporthalle. In einem überaus spannenden und engagierten Kampf gegen den Georgier Giorgi Gujejiani holte sich Mario Jassmann den Meistertitel. Schon am Freitagabend beim Wiegen im Autohaus Wahl hatten beide Boxer klargemacht, dass sie einen guten Kampf erwarten und beide mithalten wollten. Das Versprechen machten sie am Samstag dann wirklich wahr. Als einzige Kämpfer des Abends mussten sie über die volle Distanz von 10 Runden gehen. Hier das Video...

Mario zeigte sich von Beginn gut vorbereitet und äußerst konzentriert. Er wurde am Ende der 1. Runde zwar durch einen Tiefschlag des Gegners kurz aus dem Rhythmus gebracht, fing sich aber schnell wieder, und es ging von beiden Seiten aggressiv weiter. In der 3. Runde ging der Georgier durch einen Leberhaken kurz zu Boden, zeigte sich eine Weile beeindruckt, kam aber wieder gut in den Kampf zurück. Jassmann konnte in der Folge manche Körpertreffer landen, der Gegner fiel dagegen zunehmend durch Unsauberkeiten auf und wurde mehrfach ermahnt. Vor allem schaffte es der Korbacher meist, den etwas kleineren Gegner gut auf Distanz zu halten, war nach einigen kurzen Durchhängern immer schnell wieder hellwach und brachte sein Konzept sicher über die Runden.

Nach Runde 10 endete der Kampf mit einem klaren und einstimmigen Punktsieg für Mario Jassmann, der damit den Titel und Gürtel „internationaler deutscher Meister BDB“ mit nachhause nehmen kann. Nach dem Kampf sagte uns ein sichtlich entspannter Mario Jassmann: „Es war der härteste Kampf bisher, er hat nicht immer sauber geboxt, war aber immer brandgefährlich.“ Er habe mal kurz die Spannung verloren, sei aber gut wieder zurückgekommen. Und am Ende sei alles gut aufgegangen.

Die anderen Kämpfe zuvor endeten alle vorzeitig, viele schon nach wenigen Minuten durch KO. Kam zunächst bei den ersten Paarungen fast schon so etwas wie Langeweile auf, änderte sich das Ganze ab dem 8. Kampf zwischen Waldemar Schönbeck aus Hannover und Amir Solak aus Bosnien sehr schnell. Hier wurde mit ganz viel Leidenschaft gekämpfte, und obwohl der Bosnier nach Punkten deutlich hinten lag, gab er nie auf. Die Zuschauer gingen begeistert mit und waren etwas enttäuscht, als der Ringrichter den Kampf wegen der heftig blutenden Gesichtsverletzungen Solaks schließlich abbrach. Der wollte zunächst gar nicht aufhören und hätte sich fast noch auf den Ringrichter gestürzt, Leidenschaft pur. (rff)

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