Der Michaelismarkt in Edertal präsentiert sich mit neuem Konzept

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Mit der Gewichtung auf ausschließlich regional erzeugte Produkte und Kunsthandwerk will der Michaelismarkt in Edertal-Bergheim neue Akzente setzen.

Mehr als 50 Direktvermarkter und Kunsthandwerker aus der Umgebung, dem Sauerland, Südniedersachsen, dem Ammerland und aus Oberfranken, haben ihre Teilnahme auf dem Areal vor und in der Markthalle beim Michaelismarkt in Bergheim zugesagt.

Edertal - Mit der Gewichtung auf das ausschließliche Angebot von regional erzeugten Produkten und Kunsthandwerk will die Marktkommission neue Akzente setzen.

Von der Rückkehr zu ursprünglichen Warenangeboten erhoffen sich die Michaelismarkt-Organisatoren neue Impulse für das traditionelle Fest am Ufer der Eder. „Um die Attraktivität zu steigern und um Gäste zu locken, haben wir uns etwas Neues einfallen lassen“, bringt es Edertals Bürgermeister Klaus Gier auf den Punkt.

Regionalerzeugte und selbst hergestellte Lebensmittel böten in diesem Zusammenhang attraktive Alternativen zu den allgemeinhin bekannten Rummelplatz-Volksfesten.

„Wir möchten die sich uns bietenden Chancen nutzen und den vielen Händlern eine Plattform für die Präsentation ihrer hochwertigen Waren bieten. Gleichzeitig versprechen wir uns von der Neuausrichtung auch nicht zuletzt wegen der zahlreich vertretenen Kunsthandwerker eine deutliche Qualitätssteigerung des Michaelismarktes“, erläutert der Verwaltungschef.

Das alle zwei Jahre stattfindende Markttreiben startet am Samstag, 14. September, und Sonntag, 15. September, jeweils um 10 Uhr und endet an beiden Tagen um 17 Uhr. Die Besucher erwarten neben selbstt hergestellten Lebensmitteln und dekorativen Kunsthandwerks- und Gebrauchsgegenständen eine bunte Auswahl regionaltypischer Speisen. Dazu zählen unter anderem Schepperlinge, Heringe und Pellkartoffeln der Landfrauen Bergheim sowie hausgemachte Backwaren.

Komplettiert wird die Angebotsvielfalt von Infoständen des NABU Edertal und des Naturparks Kellerwald-Edersee. Auch der Festumzug am Sonntag ab 14 Uhr, wird nostalgisch geprägt sein.

Bürgermeister Klaus Gier kündigt an: „Die Zuschauer erwartet gewissermaßen ein rollendes Museum, wenn der Edertaler Schlepperclub und die Schlepperfreunde Auenberg aus Odershausen mit etwa 25 historischen Traktoren über die Straßen Bergheims rollen werden.

Besonders freuen wir uns über die Zusagen der Gesamtschule Edertal, des TV 08 Bergheim, des Kindergartens Wellen, und des Ziegenzucht-Vereins Weiße Wolke, die mit eigenen Beiträgen den Festumzug bereichern werden.“

Für die musikalische Begleitung sorgen die Feuerwehrmusikzüge aus Bad Wildungen und Höringhausen, die im Anschluss zu einem Platzkonzert auf dem Gewerbeschaugelände einladen. Auf eine parallel zur Ederbrücke verlaufende Ponton-Brücke wird in diesem Jahr verzichtet. „Aus Kostengründen“, wie der Bürgermeister erläutert. Der Aufwand und die damit verbundenen Ausgaben stünden in keinem vertretbaren Verhältnis zur Nutzungsdauer.

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