34 Millionen Euro jährlich für hessische Landwirtschaft

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Florian Rentsch. Foto:FDP

Region. "Die Zukunft ländlicher Räume wird von vielfältigen Herausforderungen bestimmt. Der demografische Wandel, strukturelle Umbrüche in W

Region. "Die Zukunft ländlicher Räume wird von vielfältigen Herausforderungen bestimmt. Der demografische Wandel, strukturelle Umbrüche in Wirtschaft und Landwirtschaft sowie die Finanzknappheit der öffentlichen Haushalte erfordern unser gemeinsames Handeln", sagte Wirtschaftsminister Florian Rentsch heute in Baunatal. Der Minister sprach zu den Besuchern der 65. Landwirtschaftlichen Woche Nordhessen, die eröffnet wurde.

Da die Ausgangslage in den jeweiligen Regionen sehr unterschiedlich sei, seien Lösungsansätze auf regionaler Ebene und im regionalen Konsens gefragt, sagte der Minister. Hessen habe hinsichtlich der wirtschaftlichen Rahmenbedingungen zwar eine gute Ausgangsbasis, doch zeichneten sich vielerorts erhebliche Veränderungen ab. Prognostizierte Einwohnerverluste von bis zu 40 Prozent erforderten Entwicklungsstrategien, um die ländlichen Räume als Lebens-, Arbeits- und Erholungsräume zu sichern.

Als Schlüsselbranche dabei nannte Rentsch die Landwirtschaft. Über die Nahrungsmittelproduktion hinaus erbringe sie vielfältige Leistungen für den Erhalt der Kulturlandschaft, für den Tourismus und die Energiewende. "Ich möchte daher dazu ermutigen, an der zukunftsfähigen Gestaltung der ländlichen Räume aktiv mitzuwirken", sagte Rentsch.

Die Stärkung der regionalen Wettbewerbsfähigkeit, der Erhalt einer bedarfsorientierten Infrastruktur und die nachhaltige Innenentwicklung der Kommunen sind wichtige Ziele der hessischen Landespolitik. Das Land unterstützt den ländlichen Raum insbesondere mit den Programmen "Dorfentwicklung", "Regionale Wertschöpfung und Lebensqualität", "Landtourismus" und "Flurneuordnung". Rund 34 Millionen Euro jährlich werden aus verschiedenen Programmen durch EU, Bund und Land in Hessen bereitgestellt.

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